FNO 32/09 - Nä, nä, watt wör dat fröher för ne superjeile Zick ... Alaaf
In einer guten Viertelstunde beginnt die neue Session und wir hören schon den ganzen Morgen über Karnevalsmusik in unserem Lokalradio. Wir sind meine beiden Jungs und ich; die beiden sind wieder einmal erkältet. Nur leicht zwar, aber ausreichend krank, um bis kurz vor 9:00 Uhr zu schlafen. Als ich sie im Kindergarten für heute abgemeldet hatte, teilte man mir mit, es wäre besser, ich ließe sie bis wenigstens Freitag zu Hause - es gab einen Fall von Schweinegrippe im Kiga. Meine ruhigen Vormittage sind damit gestrichen, aber für ein wenig bloggen, knipsen und später auch mal nähen nehme ich mir die Zeit.
Und wer nun denkt, ich wäre eine Jecke und präsentiere nun ein Kostüm - nein, weit gefehlt. Ich kann mit Fastelovend nicht so viel anfangen, aber zweimal im Jahr höre ich die Lieder gerne und heute hat es unsere Stimmung gehoben. Wenn aber kein Karnevalskleidchen, was habe ich dann zu zeigen? Das hier:

Diese Hose hatte ich schon einmal genäht (hier) und da Röhren nach wie vor schön sind, wollte ich mich noch einmal heran wagen. Und ich habe mich gewagt und sogar eine Schnittänderung durchgeführt. Da meine Rückseite ja eher flach ist, habe ich mit Hosen ein Problem - beim letzten Versuch konntet ihr das schön sehen. Also habe ich mein Burdabuch hervorgeholt, habe das hinter Schnittteil auseinander genommen und neu geklebt. Außerdem habe ich die vordere Schrittnaht flacher geführt - ich kam mir unglaublich professionell vor ...
Weniger professionell ist allerdings, dass ich a) einen festeren, elastischen Stoff gewählt und b) bei der Nahtzugabe zu knapp gezeichnet hatte. Was heißt das im Ergebnis? Natürlich: die Hose ist zu eng. Hmmm. Aber - ha! - nicht zu kurz! Auch mal eine Neuerung. Ich habe die Seiten- und Mittelnähte so weit es ging, ausgelassen, aber es drückt doch noch ein wenig. Probeweise hatte ich das auch an der mittleren Naht des vorderen Hosenbeines versucht, aber dann entstehen zwischen Hüfte und Schritt wieder dieses Beutelbeulen, also habe ich das als nicht gelungen wieder zurück geführt.
Gelernt habe ich, dass die flache-Sitzfläche-Änderung wirklich gut klappt und ich vor dieser Schnittänderung keine Angst haben muss, dass ich dann aber trotz des schmaleren Abnähers an der Seitennaht zugeben muss. Nun suche ich nach einem Hosenschnitt, an dem ich das noch einmal versuchen kann - Reißverschluss vorne, Bein schmal, vielleicht minimal nach unten ausgestellt, Bügelfalte, eher klassisch, aber nicht Marlene. Stoff habe ich schon, ein wunderschönes dunkles Tintenblau. Doch zurück zur aktuellen Hose.

Na? Sitzt nicht schlecht. Ist allerdings eher eine Steh- und Shoppinghose (wobei, es darf nicht zu kalt sein, denn eine Strickstrumpfhose hat da keinen Platz mehr...). Obwohl: ich habe sie noch an und SITZE am Rechner. Geht, wollte ich aber nicht für acht Stunden ertragen müssen.
Der Stoff ist übrigens ein Baumwoll-Elasthan-Gemisch, das in Richtung samtige Jeans geht. Und genau diese samtige Oberfläche ist ein Problem: rothaariger Kater und schwarze Hose geht schon schlecht, aber wenn man einensolchen Stoff nimmt, dann hätte man auch gleich einen räudigen Pelz verwenden können. Was also habe ich getan: Ich habe die Außenseite nach innen gewendet. Eine Schande, aber dafür schön kuschelig am Bein ;-)

Oh ja, wie wäre es mal wieder mit ein wenig Sport? Könnte meiner Rückseite nicht schaden, aber ich habe überhaupt gar keine Lust. Viel zu langweilig ... da muss ich noch einige Bilder dieser Art anschauen, dann steigt meine Motivation gewiß.
Und wer nun denkt, ich wäre eine Jecke und präsentiere nun ein Kostüm - nein, weit gefehlt. Ich kann mit Fastelovend nicht so viel anfangen, aber zweimal im Jahr höre ich die Lieder gerne und heute hat es unsere Stimmung gehoben. Wenn aber kein Karnevalskleidchen, was habe ich dann zu zeigen? Das hier:

Diese Hose hatte ich schon einmal genäht (hier) und da Röhren nach wie vor schön sind, wollte ich mich noch einmal heran wagen. Und ich habe mich gewagt und sogar eine Schnittänderung durchgeführt. Da meine Rückseite ja eher flach ist, habe ich mit Hosen ein Problem - beim letzten Versuch konntet ihr das schön sehen. Also habe ich mein Burdabuch hervorgeholt, habe das hinter Schnittteil auseinander genommen und neu geklebt. Außerdem habe ich die vordere Schrittnaht flacher geführt - ich kam mir unglaublich professionell vor ...
Weniger professionell ist allerdings, dass ich a) einen festeren, elastischen Stoff gewählt und b) bei der Nahtzugabe zu knapp gezeichnet hatte. Was heißt das im Ergebnis? Natürlich: die Hose ist zu eng. Hmmm. Aber - ha! - nicht zu kurz! Auch mal eine Neuerung. Ich habe die Seiten- und Mittelnähte so weit es ging, ausgelassen, aber es drückt doch noch ein wenig. Probeweise hatte ich das auch an der mittleren Naht des vorderen Hosenbeines versucht, aber dann entstehen zwischen Hüfte und Schritt wieder dieses Beutelbeulen, also habe ich das als nicht gelungen wieder zurück geführt.
Gelernt habe ich, dass die flache-Sitzfläche-Änderung wirklich gut klappt und ich vor dieser Schnittänderung keine Angst haben muss, dass ich dann aber trotz des schmaleren Abnähers an der Seitennaht zugeben muss. Nun suche ich nach einem Hosenschnitt, an dem ich das noch einmal versuchen kann - Reißverschluss vorne, Bein schmal, vielleicht minimal nach unten ausgestellt, Bügelfalte, eher klassisch, aber nicht Marlene. Stoff habe ich schon, ein wunderschönes dunkles Tintenblau. Doch zurück zur aktuellen Hose.

Na? Sitzt nicht schlecht. Ist allerdings eher eine Steh- und Shoppinghose (wobei, es darf nicht zu kalt sein, denn eine Strickstrumpfhose hat da keinen Platz mehr...). Obwohl: ich habe sie noch an und SITZE am Rechner. Geht, wollte ich aber nicht für acht Stunden ertragen müssen.
Der Stoff ist übrigens ein Baumwoll-Elasthan-Gemisch, das in Richtung samtige Jeans geht. Und genau diese samtige Oberfläche ist ein Problem: rothaariger Kater und schwarze Hose geht schon schlecht, aber wenn man einensolchen Stoff nimmt, dann hätte man auch gleich einen räudigen Pelz verwenden können. Was also habe ich getan: Ich habe die Außenseite nach innen gewendet. Eine Schande, aber dafür schön kuschelig am Bein ;-)

Oh ja, wie wäre es mal wieder mit ein wenig Sport? Könnte meiner Rückseite nicht schaden, aber ich habe überhaupt gar keine Lust. Viel zu langweilig ... da muss ich noch einige Bilder dieser Art anschauen, dann steigt meine Motivation gewiß.
michou - 11. Nov, 10:30





Ich liebe Grau und so ist kein Wunder, dass ich mich von 































