Fertig!

Freitag, 6. November 2009

FNO 31/09 - Es grünt so grün

Kann es sein, dass meine Titelauswahl in letzter Zeit musikalisch inspiriert ist? Uninspiriert träfe es aber auch ...

Grün sollte diesen Herbst / Winter ein großer Trend werden, aber bislang habe ich nicht viel Grünendes entdecken können, weder an den Stangen noch in den Stoffregalen. Grün ist auch keine der Farben, die mir besonders stehen, aber sobald ein guter Teil blau eingemischt ist, liebe ich es. Als ich vor zwei Wochen auf dem Godesberger Stoffmarkt einen petrolgrünen Stoff entdeckte, musste er mit, weil ich annahm, dass er gut zu einigen meiner Pullis passen würde. Dieser Stoff ist ein Leinen-Viskose-Wolle-Gemisch, relativ grob, aber fest gewebt aus schwarzem und kräftig türkisem Faden. Günstig war er nicht (ich bin aber auch etwas geizig mit den Meterpreisen), und so habe ich mir 80 cm abschneiden lassen; ausreichend für einen schmalen Rock.

Vorgestern nun wollte ich loslegen ... Raus mit dem Tuch aus seiner Tüte, rauf auf den Tisch und hoppla: wie sieht das denn aus? Ich habe mich schon öfter über schief geschnittenen Stoff geärgert, aber das hier toppte alles:

DSCN2812

Bei 2 m Stofflänge wäre das nur ärgerlich gewesen, bei 80 cm ein Problem, denn nun musste ich Stoffbahnen hin und her schieben, die ich lieber nebeneinander gehabt hätte. Der Stoff ist nämlich in den Querreihen mit einem unterschiedlich dicken Faden gewebt und die Struktur ist gut sichtbar. Diesen Verschnitt mit zwei Stoffbrüchen ordentlich übereinander zu legen, habe ich nicht schaffen können, denn das Gewebe war auch noch etwas verzogen. Was immer ich versuchte, das blieb schief.

Aber versucht habe ich es dennoch; mein Sechsbahnen-Standardschnitt sollte es werden; diesmal mit zwei kleinen Seitenschlitzen. Wäre ich eine bessere / erfahrenere Schneiderin, so wäre mir klar gewesen, dass das nichts werden kann. Jetzt kann ich sagen, dass ich um eine Erfahrung näher am Besserschneidern bin ;-)


"Ist das alles, was ich erwarten kann?"

DSCN2822


"Traurig, traurig, traurig - das soll ein Saum sein?"

DSCN2823


"OK, ernsthaft jetzt!"

DSCN2821

Was ist passiert? Zum einen sind die mittleren Stoffbahnen unten in einem Halbbogen ausgeschnitten - das konnte ich erst sehen, nachdem ich sie auseinander gefaltet hatte. Da macht sich der verzogene Fadenlauf schön bemerkbar. Dadurch wäre der Rock nun wieder zu kurz geworden, so dass ich den Saum teilweise mit 0,5 cm angenäht habe. Bügeln hat das Ganze noch verschlimmert und so wellt es sich, als stünde ich in der Nordsee. (Wäre vielleicht ein passenderer Post-Titel gewesen).
Die kleinen Seitenschlitze sind im Grunde eine nette Idee, eine schöne Abwechslung, ein praktisches Detail: Ich mag diese hohen Schlitze an der Rückseite nicht sehr, denn der Rock hängt dann leicht einmal durch, der Schlitz öffnet sich im Laufe des Tages zu einem ständig geöffneten Dreieck und meine Beine sind von hinten noch dünner - also noch mehr gelernt; Seitenschlitze sind gut, gut, gut. Ausschreiten kann man damit genauso gut, eher noch besser, denn da wickelt sich kein Stoff um warme Strümpfe. ABER bei diesem Stoff mit diesen Problemen stehen sie einfach nur wie kleine Fahrradwimpel ab.
Seit zwei Tagen nun möchte ich glauben, der wellige Saum, die winkenden Seiten seien verspielte Designelemente, aber bislang scheitere ich. So ganz beendet ist dieses Projekt auch noch nicht: ursprünglich wollte ICH diesen Rock FÜTTERN! Sogar mir ist klar, dass diese Art Stoff mit etwas Unterstützung besser und länger lebt. Deshalb ist der Belag noch nicht angenäht. Aber nicht nur, dass sich das Füttern kaum lohnen wird, es wird den Sitz vielleicht noch verschlimmern, denn im Leben schaffe ich es nicht, diesen glitschigen, rutschigen Viskosekram sorgfältig zu zu schneiden und diese Mühe für diesen Rock?

Mal schnell was anderes: Ich möchte mich doch einmal entschuldigen, dass die hier gebotenen Bilder so langweilig sind. Der immer gleiche Hintergrund, keine Details, dazu immer die Schieflage. Aber ich kann es nicht ändern, denn unsere Kamera ist resistent: Zwar haben wir einen Tripod, nützt aber nichts, denn den kann man nur auf der Breitseite anschrauben und so sehr ich mich anstrenge: ich passe nicht ins Querformat. Also steht der Apparat auf seinen Schmalseiten, die beide nicht eben sind - sprich, die Bilder werden schief. Eine Zeitlang habe ich das mit Photopshop bearbeitet, das sah aber nicht besser aus, weil häufig Füße, Köpfe oder ähnliche Nebensächlichkeiten mit abgeschnitten wurden. Dauert auch viel zu lange. Dann brauche ich einen Platz, auf dem die Kamera steht und der mir erlaubt, mich in ganzer Länge ins Bild zu bringen. Dieser Platz ist eines unserer Billys. Um mich nun aber frontal und nicht von leicht oben oder unten zu knipsen, müsste ich den Regalboden umbauen - mache ich aber nicht ;-) Und so stehe ich nicht nur schief, sondern bin auch immer etwas unproportionierter als in Wirklichkeit; das hoffe ich zumindest, denn vieles sieht im Spiegel doch besser aus als auf diesen Bildern. Meine breiten Hüften sind ja schon einige Male hier angesprochen worden ... die sind vor allem etwas zu hoch und sicherlich nicht schmal. Das eigentliche Problem aber ist mein viel zu schmaler Brustkorb, der das nicht ausgleicht. Auf Bildern finde ich mich dann scheußlich (ok, im Spiegel manchmal auch, aber das geht euch allen so!) und das hilft beim Fotografieren auch nicht.

Ich würde liebend gerne schöne Aufnahmen zeigen, mit einem angenehmen Hintergrund, einer kleinen Geschichte, einem gut sichtbaren Detail, den echten Farben (beides macht dieser Apparat aber auch nicht mit), aber zur Zeit habe ich keine Möglichkeit, euch das bieten zu können. Das tut mir sehr leid.

Freitag, 30. Oktober 2009

FNO 30/09 - We fade to grey

000001802117Ich liebe Grau und so ist kein Wunder, dass ich mich von diesem Kleid in der vorletzten Burda angezogen fühlte. Es hat alles, was ich liebe: es ist ärmellos, das Oberteil ist eng, der Ausschnitt hoch geschnitten und der Rock ist ausgestellt und dazu noch diese Falten - ja, das war für mich das Highlight des Jahres.

Aber wie immer, wenn es zu Burdakleiderschnitten kommt, traute ich mich nicht heran. Erinnert ihr euch an dieses Kleid?

DSCN2152

Ich hatte dieses Kleid in 36 genäht; in der Hüfte saß es zu eng, in der Taille stand es gute 10 cm ab und obenherum schlotterte es - irgendwie ... Mit sehr gemischten Gefühlen habe ich also den neuen Schnitt kopiert, habe mich erneut für 36 entschieden mit der Option, von der Taille aus die Nahtzugabe knapper zu nähen und fing an. Die Arbeit an diesem Kleid macht Spaß, bis auf die Aufmalerei der gefühlten 20.000 Faltenbruchlinien, aber immer blieb diese Unsicherheit, ob es wohl sitzen würde. Und nachdem ich dann endlich so weit war, den Sitz testen zu können, war ich wahrhaftig nervös - albern, hm?

Was soll ich sagen: der Effekt war sehr ähnlich. Kann es sein, dass ein Oberteil an der Oberweite spannt (was ja sowohl das weiße als eben auch dieses Kleid tut) und gleichzeitig unter den Armen und am Ausschnitt zu weit, zu groß ist? Bei beiden Kleidern steht der Armauschnitt unten tütig ab - da fehlt mir der nach oben weiter werdende Brustkorb, nehme ich an. Beide Halsausschnitte stehen ebenfalls nach vorne bzw. nach hinten ab, ebenfalls zu groß. Und dennoch spannt es um die Brust herum, was dann - so denke ich - zu diesen sternförmigen Falten führt. Nicht dass, ihr denkt, da sei zu wenig Stoff, nein, ich kann überall ordentliche Stoffmengen mit Wäscheklammern wegstecken. Meine Kleider nach den Vogueschnitten sind insgesamt oben herum enger und werfen keine Falten.

Nun wollte ich nicht wieder einen schönen grauen Stoff verloren geben, und obwohl ich keine perfekten Falten oder sonst eine perfekte Naht fabriziert habe, ist das Kleid doch insgesamt gut gelungen. Also habe ich von der Taille (auch zu weit) ausgehend nach oben hin insgesamt zwei Zentimeter weggenommen, bin also auf Größe 34 ausgewichen, An den Auschnitten hingegen konnte ich nichts ändern, da bleibt es also zu weit. Ich hätte Bilder von der ersten Version machen sollen: die Falten zur Brust hin waren noch stärker ausgeprägt und dazu standen die Armausschnitte wie Gießkannenausgüsse ab.

DSCN2804

Und weil diese Änderung gestümpert ist, sieht es immer noch nicht perfekt aus - auf dem Bild sieht man ganz schön, wie weit es am Arm ist. Nun habe ich keine schmalen Schultern, sondern eher breite - hier fehlt nichts, Auch bei RTW habe ich bei Oberteilen in 36 keine Probleme, brauche eher sogar mal 38. Was also macht es für mich so unmöglich, Burdaschnitte hier passend zu bekommen? Und wie kann ich das verbessern? Denn offenbar hat sonst niemand Schwierigkeiten damit, ich sehe überall nur wunderbar sitzende Burdakleider. Tipps und Ratschläge wären sehr willkommen: wie bekomme ich mehr Platz für die Brust, aber verschmälere das Oberteil insgesamt, so dass es eng sitzt und nicht überall absteht?

Aber hier noch mal ein paar Bilder; mal mit, mal ohne Gürtel. Und verzeiht bitte die dicken Strümpfe dazu: wie immer sind die unsichtbaren zerrissen und außerdem ist heute recht kühl.

DSCN2805

DSCN2806

DSCN2807

Mittwoch, 28. Oktober 2009

FNO 29/09 - Kariert von oben bis unten

Bevor ich euch das nächste FO zeige, will ich mich bedanken für euer Lob und eure Anregungen. Ok, ich bin überzeugt, der Rock ist tragbar, sogar für mich - ich fand ja immer, dass diese Rockform eher was für kurvige Figuren ist, aber ich lasse mich gerne überzeugen.
Überhaupt, im Moment bin ich mal ganz zufrieden mit mir, was ja nicht so oft vorkommt. Und ich bin überrascht: Ich war immer, immer sehr schlank, oft auch zu dünn. Was habe ich es gehasst, zumal Dünne mehr Häme zu ertragen haben als Dicke. Ja, dicke, nicht "Kurvige" oder "echte Frauen"; ich bin nicht politisch korrekt genug, um diese beiden einzig erlaubten Synonyme für eine übergewichtige Person zu benutzen. Warum bitte ist es in Ordnung, an jedem Ort, in jedem Artikel, in jedem Forum und wo sonst noch von "Hungerhaken", "Gerippen", "Kleiderbügeln" und "Knochengerüsten" zu sprechen, sobald eine Frau auch nur ihrem Idealgewicht entspricht? Warum aber darf eine Frau von 95 Kilo nicht als einfach nur dick oder auch nur mollig bezeichnet werden? Warum ist sie eine echte Frau und alle anderen nicht?

OK, stopp, sonst rede/schreibe ich mich wieder in Wut und das wird gerne missverstanden. Um das also gleich klar zu stellen: Es war mein Beruf, aus jeder Frau das Schönste heraus zu holen und das war immer leicht, unabhängig vom Körperbau. Ich finde meine Freundinnen allesamt bildhübsch, auch wenn die eine vielleicht zu viel, die andere etwas zu wenig mitbringt; alle sind sie clever, warmherzig, witzig, geistreich, verlässlich - und schön anzusehen! Aber ich wollte ja zum Thema zurück. Ich bin nämlich mit mir zufrieden, was erstaunlich ist, weil ich - wohl durch die endlich so ziemlich geglückte Medikamenteneinstellung - wieder bei dem bin, woran ich gewohnt bin. Draußen ist es kalt, drinnen wird gegessen ;-) Sobald es dunkler und kälter wird, kann ich Süßigkeiten, Chips, belegten Broten, heißer Schokolade mit Sahen, frischen Waffeln, mächtigen Eintöpfen und überbackenen Nudeln nicht widerstehen. Und bis mein zweiter Sohn Tom auf der Welt war, konnte ich mir das erlauben, ohne zuzunehmen - was mich oft geärgert hat, denn ich wollte doch auch mal eine richtige Frau werden ... ;-) Nach dem Abstillen allerdings muss sich meine Hashimoto wohl geregt haben und obwohl die dreißig Kilo Schwangerschaftsspeck nach einem Dreivierteljahr wieder runter waren, war es mit dem unbekümmerten Dauernaschen vorbei, denn ich nahm um Taille und Bauch so sehr zu, dass es mich störte; alles blieb dünn, nur da legte ich zu. Nicht gesund, wie ich erfuhr und nicht bequem, denn da passt nicht mehr viel. Mein Gewicht schwankte ständig und unkontrollierbar um die fünf Kilo auf und ab. Was mir am Dienstag bequem passte, war am Sonntag schon nicht mehr tragbar.

Das war eine fremde und unangenehme Erfahrung für mich, auf das Essen so sehr achten zu müssen; insgesamt war ich immer noch schmal, aber unförmig. Wie lächerlich mir das vorkam, mit einem Gewicht von 55 kg aufpassen zu müssen. Hätte ich gleichmäßig zugenommen, so dass ich beispielsweise von 36 auf 40 gewachsen wäre; damit hätte ich klarkommen können. War aber nicht so: dünne Beine und dicker Bauch, das war ich einfach nicht. Aber wieder einmal langer Rede, kurzer Sinn: auf einmal bin ich wieder von Kopf bis Fuß dünn und werde darüber nicht mehr meckern. Meine Hüften sind runder geworden als sie vor den Geburten waren, aber die höchste Stelle ist ebenfalls nach unten gerutscht, was mir gut gefällt. Meine Taille ist zur Zeit auf sensationelle 64 cm geschrumpft (ähm, hatte ich mit 14 mal ..), Hüfte und Bauch im Gegenzug haben zugelegt. Und ich habe beschlossen, das nicht unproportioniert, sondern weiblich zu finden. Na?

Aber nun auf zum FNO 29.

In der vorletzten Burda war dieses Bild zu sehen:

0000018021721

Gefiel mir gut, war wie immer bei dieser Art Schnitt erst ab Größe 38 drin. Zwar finde ich das Verkleinern nicht schwer, allerdings ist 36 unter den Armen auch immer zu weit (dazu morgen mal mehr) und wenn ich das Abpausen von Schnitten und das Hinzufügen von Nahtzugaben vermeiden kann, dann tue ich das freudig. So blieb es also bei der Karoinspiration, denn in meinem Vorrat findet sich McCall 5269 (leider OOP jetzt):

M5269

Statt eines glatten Ärmels gibt es hier einen gepufften, was mir besser steht. Der Ausschnitt ist etwas tiefer, was ich aber erst nach der Fertigstellung bemerkt habe. Vor allem kommt das Kleid in kleineren Größen und bei Butterick, Vogue und McCalls habe ich kein Paßformprobleme, zumindest, wenn ich es geschafft habe, die richtige Größe zu finden. In diesem Fall habe ich für das Rockteil Größe 10 gewählt, oben herum habe ich 6 zugeschnitten. Das habe ich gewagt, weil mein Stoff genügend Elasthan für solche Esperimente enthält und weil auf dem Schnittmusterbogen der Hinweis vermerkt war, doch bitte darauf zu achten, dass das Oberteil sehr eng sitzen müsse - wahrscheinlich, um peinliche Enthüllungen zu vermeiden. Kurz und gut: das Ding sitzt wahrhaftig wie maßgeschneidert ... das ist etwas, was mir nur selten gelingt.

DSCN2801

Das mit dem Karo hat nicht an jeder Stelle perfekt geklappt, aber ich kann nicht die Geduld aufbringen, jedes einzelne Karo fadengenau über einander zu legen - Stoff zurechtlegen ist meine ganz schwache Seite bei diesem Geschäft.

Der Ausschnitt ist tiefer, als ich es für mich gewählt hätte, aber der Gatte findet es schön. Bin ich also still und zufrieden. Schwierig ist nur, einen BH bzw. dessen Träger unter zu bekommen:

DSCN2800

Mal von der anderen Seite:

DSCN2798

Jeder Träger wäre hier sichtbar; meine seht ihr nur deshalb nicht, weil ich sie im Ärmel versteckt habe. Nicht sehr bequem, da werde ich mir etwas einfallen lassen müssen.
Hatte ich gestern nicht kurz erwähnt, dass ich Schwierigkeiten habe, die Rock-/Kleidlänge richtig hinzubekommen? Bei einem weiten Rock bin ich ja noch kompromissbereit, aber bei einem schmalen Rock nicht. Ist der Rock zu kurz, dann finde ich meine Hüften nicht mehr weiblich, sondern kastig. Je länger der Rock, desto schmaler die Hüften. Warum also lege ich den Schnitt auf, zeichne extra an jeder Rockbahn zehn Zentimeter mehr an, schnappe mir die Schere und schneide die Zugabe zappzerapp ab? Ich meine, wie blöde kann ich mich anstellen? Ich habe erst einmal angefangen und letztendlich zwei breite Streifen unten angenäht, die ich nun als gewolltes Designelement verkaufe. Könnt ihr es sehen?

DSCN2796

So, nun muss ich weg, viel zu viel Zeit habe ich hiermit verbracht. Wie ihr im Hintergrund sehen könnt, warten schon Film und Bügelwäsche auf mich. Bügeln lässt sich ohne Ablenkung nicht ertragen - nicht für mich auf jeden Fall.

Dienstag, 27. Oktober 2009

FNO 28/09

So einiges ist fertig geworden in der letzten Zeit, nur: wenn ich nähe, kann ich nicht bloggen und da ich mich in einer Art Rausch befinde ("Ich muss nähen, ich muss nähen, ich muss und so weiter"), kann ich mich nur schwer überwinden, Stoff beiseite zu legen und zu fotografieren. Habe ich aber vor einer halben Stunde doch getan. Weil ich den Rock eh an hatte, sonst ...

Wie angekündigt, habe ich aus dem blauen Wollstoff, aus dem auch die Seemannshose entstanden ist, einen Rock genäht: Simplicity 5914, mit Topstitching und sechs Knöpfen versehen und um sieben Zentimeter verlängert. Simplicity hatte ich bislang noch nicht verwendet und so war das ein spannendes Experiment, zumal ich mir nicht sicher war (und bin), ob mir dieser Schnitt gefällt.

DSCN2794

Um die Hüfte herum dürfte es einen guten Zentimeter weiter sein, aber das ließe sich bei einem nächsten Versuch leicht ändern. Dass mir die Länge nicht gefällt, wird nicht jedem einleuchten - sind meine Beine denn wirklich so viel länger als die der Durchschnittsfrau?? Der Rock soll dem Schnitt nach 61 cm lang sein und in Kniemitte enden; für mich eine gräßliche Länge, zumal 61 cm bei mir ÜBER dem Knie aufhören. Aber nun hört der Rock trotz der Verlängerung nur knapp unterhalb des Knies auf. Für meine Beine sieht es besser aus, wenn die dünnste Stelle verdeckt ist und die genau liegt nun frei. Ärger, ärger. Wenn ihr in den nächsten Tag sehen und lesen werdet, wie oft mir das - immer und immer wieder - passiert, dann dürft ihr euch lautstark wundern: Nein, ich lerne nicht dazu, ich scheue mich, zu viel Länge zuzugeben, weil ... ähm, keine Ahnung.

Was ich beim nächsten Mal auch ändern würde: der ausgestellte Teil wird später beginnen, nicht schon in der Mitte der Oberschenkel - was nicht an meinen langen Beinen liegt, denn auf dem Modellphoto sieht das genauso aus.

DSCN2790

Könnte fünf Zentimeter länger sein, wirklich. *groll* Und wie wäre es mit Details? Bitteschön:

DSCN2792

Donnerstag, 15. Oktober 2009

FNO 25 + 26/09 - I love Rock'n Roll!

Oder so ähnlich. Obwohl, wenn ich mich für drei Musikrichtungen entscheiden müsste, so wären das Chanson, Klassik und Rock. Passt also. Ich habe immer schon eine Neigung zu schwarzem Leder gehabt und nachdem meine alte Hose meiner neuen Form nicht folgen konnte oder wollte, war ich glücklich, dass es nun so viele echte und falsche Lederhosen zu kaufen gibt. Klar habe ich schon vor einigen Wochen zugeschlagen und mir eine vegetarische Röhre zugelegt - viel bequemer, pflegeleichter und da ich auch kein Fleisch mehr esse, besser mit meiner Gesinnung vereinbar.

Was mir immer schon fehlte, war ein Rock, eng, lang und schwarz. In der letzten Woche hoppelte mir ein Nappalederimitat in der Karstädtischen Stoffabteilung über den Weg, welches von mir eiskalt erlegt wurde. Aber - wie ätzend ist das zu Nähen. Oben Kunstleder, unten eine Art Jersey. Die Hauptnähte waren kein Problem, da sowohl unterm Füßchen als auch über dem Transport der Stoff liegt. Bügeln ist hierbei nicht drin, wie also die Nähte flach bekommen? Sichtbar steppen wäre eine Idee, die zu Leder gut passt. Ja, ha! Dann liegt an beiden Seiten das Kunstleder und meine Maschine zumindest weigert sich, das zu Nähen. Einreißen und Durchlöchern, bitte gerne, aber steppen - vergiß es. Da stellt sich auch gleich die nächste Frage, wie der Reißverschluss an den Rock kommt und dort auch verbleibt, wenn ich mich mit hinein zwänge. Die Lösung heißt: Textilkleber und Handstiche. Für jemanden, der Basteln hasst und nicht einen einzigen Stich wie den anderen hin bekommt, eine wirklich gute Idee. Und eine Text(il)aufgabe für alle begabten Rechnerinnen:

Ein TnT-Schnitt, bestehend aus 4 Teilen, 1 Reißverschluss, 1 Kleber, 4 Nähte, 2 Abnäher, 1 Taillenbund, 0 Saum, 9 Nähtzugaben, 2 linke Hände ergibt wieviele Stunden Arbeit? Ich habe am Montag angefangen und wäre bei normalem Stoff auch am Abend fertig geworden. In diesem Falle jedoch habe ich vor zwei Stunden aufgehört und allerlei Mängel in Kauf genommen. Macht 4 Nachmittage und unzählige Nerven. Na, wer hat die Aufgabe richtig gelöst? Kunstleder oder echtes Leder? Schön, aber danke, niemals wieder!

Dazu habe ich zum einen ein eher misslungenes Blüschen heraus gekramt, mit dem ich eine ähnliche Rechnerei aufmachen könnte. Ergebnis: rutschige, transparente Stoff - wo bleibt da das Vergnügen??? Aber zusammen sieht es eigentlich ganz nett aus ...
Zum anderen habe ich einen Pulli von vor zwei Jahren heraus gezogen und meine neuen Stiefel (es gibt Stiefel, die nicht zu weit am Schaft sind, seht ihr sie, seht ihr sie) übergestülpt - das ist ziemlich kältetauglich zusammen. Gucken? Bitte:

DSCN2787

DSCN2785

DSCN2789

Sonntag, 11. Oktober 2009

FNO 24/09 reloaded

Die gerade geschnittene Wollhose gefiel mir nicht, dass habt ihr wohl bemerkt. Es gab Tipps von euch, woran das liegen könne, was sehr lieb und auch hilfreich war, bis eben auf die Tatsache, dass nichts den Schnitt dieser Hose hätte wirklich verbessern können. So, wie ganz gerade geschnittene Röcke an meiner Figur nicht ausshen, so stehen mir eben auch keine ganz gerade geschnittenen Hosen - beides sollte entweder aus- oder eingestellt sein. Was also tun, zumal dieser Stoff sehr elastisch und sehr anschmiegsam ist und somit überall anklebt.

Ich habe hin- und her gegrübelt, an dem verhassten Teil herum gezogen und gesteckt, bis ich den Stoff nicht mehr sehen konnte. Da ist dann der Punkt, an dem ich mutig werde: wennich bereit bin, etwas in der Tonne zu entsorgen, dann kann ich auch noch daran herum basteln. Also habe ich die Innennähte bis knapp zur Taille aufgetrennt und überlegt, wie ich daraus einen Rock herstellen könnte. Nun sind bei einer Hose ja nicht nur die Seiten- , sondern auch die Mittelnähte geschwungen - für mich keine leichte Aufgabe, da nun eine vordere und hintere Mitte zu erkennen, die auch wahrhaftig in der Mitte liegt. Ist mir auch nicht gelungen, schon deshalb, weil dieser Stoff nicht aufgetrennt werden mochte und trotz aller Vorsicht an sieben verschiedenen Stellen eingerissen ist. Da die Menge aber knapp war, musste ich auf die Löcher beim Nähen Rücksicht nehmen und so sind die Nähte - nunja, sagen wir mal, weniger Bauhaus als vielleicht Rokoko ...

Von hinten sah das im Grunde sogar ganz gut ist, noch nie sah mein Po so rund aus ;-) Vorne allerdings fehlte mehr als nur ein Zentimer, um überhaupt in diesen Rock hineinkommen zu können. Zog ich dieses Rockfragment an, so öffnete sich das Vorderteil in einem sehr schön gleichmäßigen Dreieck. Bot es sich da nicht an, aus dem Reststoff einen Godet zurecht zu schneiden? Nicht, dass ich schon jemals einen solchen eingenäht hätte, aber ich war ja mutig. Der erste Versuch ging daneben und beim Autrennen entstand das nächste Loch - so kommt es, dass der Fadenlauf nicht mehr gerade ist und das Dreieck insgesamt sehr wellig ist. Perfektion habe ich nicht erreicht, aber immerhin einen Rock, der einen Stich in die Vierzigerjahre hat, sehr, sehr bequem ist und trotz tausender Fehler und notdürftiger Lösungen tragbar ist.

DSCN2776

DSCN2778

DSCN2779

Und bevor ich nun irgendetwas an dem grauen Kleid zu retten suche, mache ich mich an ein neues Projekt.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

FNO 23/09 - Jeeves, this is it!

Das mit der weiten Hose hat mir keine Ruhe gelassen, denn genau diese Art Schnitt stand mir immer gut. Sollte ich etwa der Tatsache ins Auge blicken müssen, dass das nun zehn Jahre her ist? Vorbei und vergessen und Guten Tag, Schlupfhose mit Elastikbund???

Das konnte, durfte, sollte nicht sein und so bin ich weiter auf die Suche gegangen: nach der perfekten Hose, die so gut wie möglich sitzt, zu meinen Vintagejumpern passt, an der Hüfte eng, am Po weit und unschlagbar elegant - das sollte doch ein leichtes sein ;-) Und so habe ich Schnitt um Schnitt, Blog um Blog durchstöbert, um endlich bei dem Burdaschnitt 8488 zu landen. Und mich darüber zu wundern, warum ich noch keine Hose danach genäht habe, ja, ihn noch nicht einmal in meinem Vorrat habe. Genau dieser Schnitt ist einer der Gründe gewesen, warum ich vor über einem Jahr mit dem Selberschneidern begann. Kann mir das mal jemand verständlich machen?

Ich habe nur vier Résumés zu diesem Schnittmuster gefunden, eines davon von unserem lieben Schmuckstückchen Eva und alle waren recht unterschiedlich im Ergebnis. Auch ein Blick in die Anleitung bzw. die Beschreibung von Burda selbst war - wie immer! - nicht hilfreich. Warum ist es einem weltweit so erfolgreichen Unternehmen zu wider, gute Ideen der Konkurrenz zu übernehmen und irgendwo die Taillenweite/-höhe zu benennen oder ein Kreuz zu setzen, um die Hüfthöhe zu markieren? Es blieb nur der Blick auf das Bild, das mir zeigte: die Hose ist ein gutes Stück von der natürlichen Taille entfernt - aber wieviel? Ich wollte natürlich eine Hose, die in der Taille sitzt, also wieviele Zentimeter muss ich nach oben zugeben? Aber ohne genau zu wissen, wo die Hüfte ist, ob der Schritt kurz oder lang ist oder irgendein anderes erkennbares Hilfsmittel, um die nötigen Daten zu ermitteln (ähm, z.B. auch wie eng die Hüfte nachher sitzen wird ...), konnte ich als Nich-Profi nur raten.

Ich habe mich nach langen Zögern für Größe 36 entschieden, da 38 in der Taille viel, viel zu weit wäre. Für die Hüftweite wäre 38 sicher besser gewesen, aber an welcher Stelle ich von 36 zu 38 hätte sanft wechseln sollen, konnte ich (s.o.) nicht herausbekommen. Also 36 mit der Option, die Seitennähte auslassen zu können. Für die höhere Taille habe ich statt der 1,5cm-Zugabe gute 4cm angezeichnet und damit bin ich auch sehr zufrieden - die Hose sitzt etwa einen halben Zentimeter unter der Taille, was absolut ausreichend ist. Das habe ich fein gemacht ;-)

An den Seitennähten bis hin zur Hüfte habe ich dann wirklich je einen halben Zentimeter zugegeben und beim nächsten Mal werde ich das auch in der Mittelnaht tun. Das nächste Mal? Ha, ja, ich denke, ich habe zumindest einen TnT-Hosenschnitt für mich gefunden! Tusch! Und ich habe eine Angst überwunden und sechs Knopflöcher eingenäht - die letzten zwei sogar gerade. Na? Na? Na? Ist das was, oder wie? Jahaa!

So, und da ich euch kenne und schon weiß, dass - wenn ihr das bis hierher überhaupt gelesen habt - ihr euch nicht mit Beschreibungen zufrieden gebt, habe ich mich wieder einmal heldenhaft überwunden und mich selbst abgeblitzt. Dazu noch ein Mützchen und einen Schal, die ihr noch nicht kennt et voilà: da seht ihr selbst, was mir von der Maschine gesprungen ist. Ich glaube, der Unterschied zur letzten Hose ist enorm! (Sagt bitte, dass ihr das auch so seht)

DSCN2762

DSCN2766

DSCN2761

Nun bleibt noch eine Frage offen: ich habe einen Mantelwollstoff vom 2m Länge, der farblich exakt passt und würde mich so gerne an eine passende Jacke heran wagen ... was sähe gut dazu aus? Sagt bloss nicht Caban, denn das traue ich mich doch nicht. Also?

Donnerstag, 24. September 2009

FNO 22/09 - Blau, sehr blau!

Seit einiger Zeit in meiner Schnittmusterkiste befindet sich Butterick 5297, ein Mantel-/Jackenschnitt, der Fast & Easy sein soll. Ist er auch, nur bräuchte man Unmengen an Stoff für einen wadenlangen Mantel und wie das dann schnell und einfach zugeschnitten werden könnte, weiß ich nicht - bei wem passen schon 4,60 auf einen Tisch? Ich hatte schon mit meinen drei Metern Schwierigkeiten und beim Auflegen der Schnittstücke (zum Glück nur vier) blieb ich immer wieder mit diversen Körperteilen an Stecknadeln hängen - eindeutig unangenehm!

Verwendet habe ich einen Stoff, der wildlederähnlich sein sollte und nachtblau - leider erinnert er mich eher an Samt und das Blau ist für meinen Geschmack etwas zu kräftig. Also der ideale Stoff, um einen Schnitt auszuprobieren, von dem ich noch nicht wußte, ob er mir gefällt und/oder steht.

Das Ergebnis steht noch nicht ganz fest - auf den Bildern wirkt die Jacke anders als im Spiegel: mehr Achtziger als 2009 (obwohl der Schnitt aus dem letzten Jahr stammt und dieser Bademantelstil dieses Jahr aktuell ist). Was meint ihr? Tragbar?

DSCN2732

Das hier sieht doch sehr nach Achtzigern aus, oder?


DSCN2733

Hier stimmt die Farbe am ehesten.


DSCN2737

Und auf dem letzten kann man die Jacke am besten erkennen, dafür ist die Farbe zu intensiv.

Montag, 7. September 2009

FNO 20/09 und FO 10/09

Na, nun geht es schnell: noch mehr Photos! Eigentlich habe ich gar keine Zeit hier zu vertrödeln: drei Etagen wollen geputzt werden, die Spülmaschine schreit ebenso laut wie die Waschmaschine, Bügeleisen und -brett langweilen sich auch schon und in jedem Zimmer liegt etwas herum, das da nicht hingehört. Dazu muss ich die Kinder in drei Stunden wieder aus dem Kindergarten abholen und Essen auf den Tisch bringen. Also, ganz, ganz schnell!

Der Rock ist ein abgewandelter Burda-Schnitt, den ich vor etwa einem Jahr zum ersten Mal verwendet hatte; dieses Mal habe ich

- die hintere, mittlere Rockbahn im Bruch geschnitten,
- die Länge, und damit die vier Gehschlitze, um weitere acht Zentimeter zugegeben,
- die Taille um einen guten Zentimeter erhöht.

DSCN2705

Das Ding sitzt gut, vielleicht einen Tick zu eng, aber da der Stoff elastisch ist, stört mich das nicht - macht mich ein klein wenig kurviger, so rede ich es mir ein.

DSCN2706

Das Oberteil ist mein neuer Liebling: gestrickt aus der schon lange nicht mehr erhältlichen Rowan Botany 4ply (die der Pure Wool 4ply sehr stark ähnelt) in dem allerwunderschönsten, herrlichsten, perfektestem, meinen Lieblingston genau treffend nicht leuchtendem Blau-Grün-Türkis. Und was könnt ihr sehen? Noch mehr Zöpfe! Wenn ich einmal mit Verzopfen angefangen habe, finde ich so schnell kein Ende. Angeblich ist das zur Zeit auch der Trend überhaupt ;-)
Wie immer habe ich mich an den Schnitt der Dreißiger/Vierziger gehalten: hohes Bündchen in der Taille, enge Armausschnitte, dezente Halsöffnung, kurze Ärmel, ganz leicht betonte Schultern.

DSCN2708

Und zusammen ergibt das ein Outfit, in dem ich mich sehr wohlfühle. Es ist so normal, dass ich mich nicht aufgetakelt oder altmodisch darin fühle, aber - wie ich beim Einkaufen feststellen durfte - eben auch weit entfernt von Schlunz & Co. ;-)

Samstag, 5. September 2009

FO 09/09 - Vierziger und Zöpfe

Wäre dieser kleine Pulli tatsächlich erst mein neuntes FO in diesem Jahr, so würde ich mich schuldig fühlen - meine Wollsammlung ist so groß, dass ich mir keine Schwächelei auf diesem Gebiet leisten darf. Aber die Stücke davor ... naja, ich bin nicht glücklich mit den Meisten, was vor allem an Material und/oder Farbe lag und an der entsprechend niedrigen Motivation, mit der ich an dem Werk gearbeitet habe. Da stellt sich der klugen Beobachterin die Frage, warum ich mit eben diesen Garnen gestrickt habe, nicht wahr?
Kennt ihr das auch: da liegt nun also eine Wolle in eurem kostbaren Vorrat, die farblich anders war als gewünscht (das Internet hat seine Tücken), von dem nur wenig da ist, oder das irgendwie zu knubbelig, zu dick, zu dünn, zu kratzig oder sonst wie ist. Und diese Wolle muss weg, weil sie euch triezt, reizt, ärgert, stört. Was könnte nur daraus werden? Also legt ihr los und stellt entweder fest, dass dieses Garn ja doch ganz nett aussieht oder aber genauso langweilig, farblos, knubbelig oder sonstwie falsch ist, wie ihr es euch vorgestellt habt. Da ich UFOs nicht leiden mag, kämpfe ich mich weiter durch - um kurz vor dem letzten Knopf doch zu sagen: Bäh, watt bist du scheußlich!
Und diese Bähs zeige ich euch nicht. Aber da sind auch noch diejenigen, die nett , aber schlecht zu kombinieren und zu tragen sind. Die zeige ich euch vielleicht dann einmal, wenn ich sie anhaben sollte, die Kamera geladen ist, und ich Zeit und Lust auf Bilderknipsen habe. Baut also nicht darauf, sie in Bälde zu Gesicht zu bekommen.

Ihr seht, ich schweife erneut ab; ich war zu lange nicht online und quatsche mich aus und euch zu. Stopp! Zurück zu der offiziellen Nummer 09/09.

Dieser Jumper ist von den Vierzigern inspiriert, und mit Sicherheit wird es irgendwo eine Anleitung geben, die die Vorlage für ihn hätte abgeben können. Ich hatte keine und so könnte ich sagen: Mein Design! (Und nun könnte ich wieder abschweifen und mir darüber Gedanken machen, was denn nun Design ist und was nicht, aber wen interessiert's?)

Verwendet habe ich meine geliebte Rowan 4ply soft und sollte es jemanden da draußen geben, der zufällig fünf Knäuel in Marine hat und sie in ein neues Zuhause überführen möchte, so möge sich diese gute Fee doch bitte bei mir melden. Warum, Rowan, warum? Und kein Ersatz in Sicht! UND: die Zarina von Filatura di Crosa ist auch entschwunden? Erneut: Warum? Warum? (Bin schon wieder gewandert, verzeiht)

Bevor ich ins Plaudern komme, jetzt schnell die Bilder, auf denen ihr hoffentlich etwas erkennen könnt: es ist ein langgestrecktes, versetztes Zopfmuster, das sehr, sehr klassisch rüber kommt und das dringend nach diesmal passgenau genähten Röcken verlangt!

DSCN2694

DSCN2697

21

Michou Loves Vintage:

Patterns Knits Books

Suche

 

Aktuelle Kommentare

Auf den Bildern sieht...
Auf den Bildern sieht der Rock ganz gut aus. Wenn Dich...
Eva (Gast) - 6. Nov, 17:16
Ich habe das Stativ "Traveller...
Ich habe das Stativ "Traveller 3" von Hama (über...
steffi (Gast) - 6. Nov, 12:18
Ähm, ja, die schräge...
Ähm, ja, die schräge Schulternaht nicht so...
steffi (Gast) - 30. Okt, 21:49
;-) Perfektionisten,...
Ich habe mir gerade vorhin noch überlegt, ob ich...
michou - 30. Okt, 21:22
noch eine Stimme fuer:...
Hallo, also erstmal: ich finde es sieht klasse an Dir...
Lara900 (Gast) - 30. Okt, 20:09
Lieb von dir :-)
Und da muss ich dich dann gleich mal fragen, was genau...
michou - 30. Okt, 19:24
Vielleicht ist Bura nicht...
Vielleicht ist Bura nicht der geeignete Schnitthersteller...
steffi (Gast) - 30. Okt, 19:17
Ja entzückend ist...
Ja entzückend ist das richtige Wort! :) Übrigens...
Girl Anachronism - 30. Okt, 16:56
Die Ärmel
sind doch wirklich entzückend, oder? Allein deshalb...
michou - 30. Okt, 16:54
Och,
ich würde nicht leiden, wenn ich aber morgen die...
michou - 30. Okt, 16:52
Trägerlose BHs
wären sicher die ideale Lösung, wenn diese...
michou - 30. Okt, 16:51
Aber bitte, liebe Eva,
55 kg sind ja keine Leistung oder etwas an sich Schönes,...
michou - 30. Okt, 16:50
Wie lieb von dir.
Perfektion ist ja nicht so mein Ding - ich bin immer...
michou - 30. Okt, 16:48
Danke :-)
Aber o lala? Da fehlt mir noch was zu ;-)
michou - 30. Okt, 16:47
Ah, schön! Ich liebe...
Ah, schön! Ich liebe die Ärmel! :D Wie wäre...
Girl Anachronism - 30. Okt, 16:22

Pattern reviews

Verfolgen

Über mich

Ich bin Bonnerin, habe auf einem sowjetischem Schiff, im Schwarzwald und auf Norderney gearbeitet, einen Australier geheiratet, zwei tolle Söhne bekommen und bin dem Stricken und Nähen verfallen.

Kontakt

andrea(dot)instone (at)netcologne(dot)de

Wetter

Aktuelles Wetter in Bonn:


Temperatur: 7 C
UV Index: 0
Luftfeuchte: 93 %
Sichtweite: 10.0 km
Luftdruck: 999.0 mb
Windstärke: 3 km/h

Weather data provided by weather.com

Zufallsbild

light-grey

Web Counter-Modul



(Strick-)Bücher und Zeitschriften
Blog allgemein
Christmas swap
Fertig!
Modefragen
Nähen (lernen)
Online Favoriten
Schönheit
Schreiben
Stricken
Vintage: Bücher
Wollschaf
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren