FNO 34/09 - Caban ... oder auch nicht
Ich habe lange hin und her überlegt, was ich mit meinem blauen Wolltuch beginne und ein Caban war das Ziel. Aber obwohl ich einige Schnitte zur Auswahl hatte, auch den von Eva empfohlenen besorgt hatte, wurde ich nicht warm mit diesem Vorhaben. Die meisten Cabans, die ich in Geschäften versuchsweise übergezogen hatte, waren für mich viel zu mächtig, zu wuchtig, zu weit, zu lang, zu formlos - kurz, sie standen mir nicht. Steve fand, ich wirkte verloren in diesen Jacken. Obwohl ich eine alte, schwarze, abgeschabte Cabanjacke habe, die gut an mir aussieht. Aber das ist wohl Glückssache. Und ich wäre außerstande, einen Schnitt so abzuändern, dass er mir gut passt.
Seit über einem Jahr habe ich den Vogue-Schnitt 7947 (OOP) in meiner Sammlung, der Jacke wegen: streng geschnitten, kleiner Maokragen - spricht mich an. Zudem ist es ein extrem leichter Schnitt, ohne Futter, ohne Kragensteg oder sonstige Klippen. Stoff und Schnitt hatte ich schon einige Male zusammen gelegt, aber es fehlte mir etwas daran. Ein Gürtel kam mir immer wieder in den Sinn.
Die Idee zündete aber erst, als ich emr's Review fand. Als Grundlage hat sie einen Burdaschnitt verwendet, der im Original komplett anders aussieht. Sie hat Ärmel und Jacke verlängert und eine Art Gürtel eingenäht. Perfekt. Kragenlos steht mir nicht, Raglan mag ich nicht besonders, aber wie wäre es, diese Idee auf meinen Schnitt anzuwenden? Selbst die Bindebänder für die Seitennaht hatte ich bei einem Kleid schon einmal verwendet. Alles da, also los:

Wie, da kann man nichts erkennen? Na und, geht bei Burda doch auch nicht ;-) Aber bevor meine Kopfschmerzen wieder anfingen, fühlte ich mich genauso in diesem Jäckchen: ganz schön stark Aber ok, ernsthaft jetzt:


Aber natürlich habe ich wieder einen Fehler eingebaut: das Gürtelteil sitzt doch zu hoch. Ich hätte nicht die untere Kante, sonderen das untere Drittel in die Taille setzen sollen, aber darüber hatte ich nicht genug nach gedacht, leider. Ich könnte die Naht natürlich noch einmal öffnen und das Band nach unten verschieben, aber Garn und Stoff passen so perfekt zueinander, dass es unmöglich ist, beide voneinander zu unterscheiden. Bevor ich mir also ein Loch in die Jacke schneide, lebe ich damit. Schön an dem Gürtel ist übrigens, dass ich mich wieder einmal erfolgreich vor Knöpfen drücken konnte ...

Und wer besonders aufmerksam ist, hat vielleicht gemerkt, dass das hier unmöglich 34/09 sein kann. Da fehlt doch was? Stimmt. Kommt schon. Leider hatte unsere Kamera wieder einmal nicht mitgemacht, als ich letzte Woche einen neuen Rock und - wer hätte das gedacht - einen neuen Pulli ausführte. Von acht Bildern ist nur eines nicht komplett verschwommen. Details sind dennoch kaum zu sehen, vielleicht also werde ich beides noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt vorführen.

Zum Rock muss ich nicht viel sagen, denn nach diesem Schnitt will ich aus dem Jackenrest noch einmal nähen - da zeige ich euch dann die schöne Gehfalte hinten - mein neuester Lieblingsrock: kein Schlitz! Und er ist gerade geschnitten, was ich auf einmal viel schöner an mir finde. Leider auch ein Vogue OOP, aber häufig bei ebay zu finden (demnächst mehr!)
Der Pulli ist offiziell mein11/09 - kein Vergleich zum letzten Jahr, was das Stricken anbelangt. Zwar gibt es auch hier eine Dunkelziffer (vier Jäckchen, zwei komplett daneben, eine braucht unbedingt bessere Knöpfe und die letzte so lala), aber das Nähen hat doch überhand genommen. Dann fehlte mir die Inspiration, nicht die Lust und so habe ich das momentane Projekt schon dreimal aufgetrennt. Jetzt weiß ich aber, was ich daraus fertigen werde. Glaube ich.
Aber zu diesem Jumper hier: die Anregung dazu war ein Bild von Dita von Teese in einer gestreiften Bluse. Allerdings, und das könnt ihr auf dem Bild kaum sehen, habe ich überdesignt. Für die Knopfleiste wäre ein schlichtes Muster schönes gewesen als diese Pfeile, die ich produziert habe.
Und zu guter Letzt ein Kleid ohne Inhalt. Mein Bruder heiratet am Samstag und die errötende Braut bekommt ihr Kleid von mir. Warum ich mir das angetan habe, ich weiß es nicht. Ich habe einen ganzen Abend bis in die späte Nacht und den gesamten nächsten Tag daran gearbeitet, mit angehaltenem Atem und hochgezogenen Schultern, so nervös war ich. Jetzt drückt mir die Daumen, dass es passt.

Seit über einem Jahr habe ich den Vogue-Schnitt 7947 (OOP) in meiner Sammlung, der Jacke wegen: streng geschnitten, kleiner Maokragen - spricht mich an. Zudem ist es ein extrem leichter Schnitt, ohne Futter, ohne Kragensteg oder sonstige Klippen. Stoff und Schnitt hatte ich schon einige Male zusammen gelegt, aber es fehlte mir etwas daran. Ein Gürtel kam mir immer wieder in den Sinn.Die Idee zündete aber erst, als ich emr's Review fand. Als Grundlage hat sie einen Burdaschnitt verwendet, der im Original komplett anders aussieht. Sie hat Ärmel und Jacke verlängert und eine Art Gürtel eingenäht. Perfekt. Kragenlos steht mir nicht, Raglan mag ich nicht besonders, aber wie wäre es, diese Idee auf meinen Schnitt anzuwenden? Selbst die Bindebänder für die Seitennaht hatte ich bei einem Kleid schon einmal verwendet. Alles da, also los:

Wie, da kann man nichts erkennen? Na und, geht bei Burda doch auch nicht ;-) Aber bevor meine Kopfschmerzen wieder anfingen, fühlte ich mich genauso in diesem Jäckchen: ganz schön stark Aber ok, ernsthaft jetzt:


Aber natürlich habe ich wieder einen Fehler eingebaut: das Gürtelteil sitzt doch zu hoch. Ich hätte nicht die untere Kante, sonderen das untere Drittel in die Taille setzen sollen, aber darüber hatte ich nicht genug nach gedacht, leider. Ich könnte die Naht natürlich noch einmal öffnen und das Band nach unten verschieben, aber Garn und Stoff passen so perfekt zueinander, dass es unmöglich ist, beide voneinander zu unterscheiden. Bevor ich mir also ein Loch in die Jacke schneide, lebe ich damit. Schön an dem Gürtel ist übrigens, dass ich mich wieder einmal erfolgreich vor Knöpfen drücken konnte ...

Und wer besonders aufmerksam ist, hat vielleicht gemerkt, dass das hier unmöglich 34/09 sein kann. Da fehlt doch was? Stimmt. Kommt schon. Leider hatte unsere Kamera wieder einmal nicht mitgemacht, als ich letzte Woche einen neuen Rock und - wer hätte das gedacht - einen neuen Pulli ausführte. Von acht Bildern ist nur eines nicht komplett verschwommen. Details sind dennoch kaum zu sehen, vielleicht also werde ich beides noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt vorführen.

Zum Rock muss ich nicht viel sagen, denn nach diesem Schnitt will ich aus dem Jackenrest noch einmal nähen - da zeige ich euch dann die schöne Gehfalte hinten - mein neuester Lieblingsrock: kein Schlitz! Und er ist gerade geschnitten, was ich auf einmal viel schöner an mir finde. Leider auch ein Vogue OOP, aber häufig bei ebay zu finden (demnächst mehr!)
Der Pulli ist offiziell mein11/09 - kein Vergleich zum letzten Jahr, was das Stricken anbelangt. Zwar gibt es auch hier eine Dunkelziffer (vier Jäckchen, zwei komplett daneben, eine braucht unbedingt bessere Knöpfe und die letzte so lala), aber das Nähen hat doch überhand genommen. Dann fehlte mir die Inspiration, nicht die Lust und so habe ich das momentane Projekt schon dreimal aufgetrennt. Jetzt weiß ich aber, was ich daraus fertigen werde. Glaube ich.
Aber zu diesem Jumper hier: die Anregung dazu war ein Bild von Dita von Teese in einer gestreiften Bluse. Allerdings, und das könnt ihr auf dem Bild kaum sehen, habe ich überdesignt. Für die Knopfleiste wäre ein schlichtes Muster schönes gewesen als diese Pfeile, die ich produziert habe.
Und zu guter Letzt ein Kleid ohne Inhalt. Mein Bruder heiratet am Samstag und die errötende Braut bekommt ihr Kleid von mir. Warum ich mir das angetan habe, ich weiß es nicht. Ich habe einen ganzen Abend bis in die späte Nacht und den gesamten nächsten Tag daran gearbeitet, mit angehaltenem Atem und hochgezogenen Schultern, so nervös war ich. Jetzt drückt mir die Daumen, dass es passt.

michou - 23. Nov, 10:21








Ich liebe Grau und so ist kein Wunder, dass ich mich von 



























