Fertig!

Donnerstag, 14. Mai 2009

FOs

In einer blogfreien Zeit kann so einiges passieren.
Von Karfreitag bis zum Freitag darauf war ich alleine zu Hause - Steve war mit Lenny und Tommy nach Holland zum Campen gefahren. Das ist nichts für mich, weshalb ich hier bleiben und mich erholen durfte - wie es auch gedacht war. Nachdem ich im letzten Jahr von Anfang September bis Anfang Dezember ohne Unterbrechung krank und danach bis Ende März auch mehr als nur angeschlagen war, war klar, dass ich mal ohne Kinder sein sollte.

Und was hatte ich mir nicht alles vorgenommen: täglich Bewegung, nur gesundes Essen, ausgiebiges Pflegen und ganz viel Nähen und Stricken. Ok, ich habe mich gesünder ernährt, habe auch brav jeden Tag meine Übungen absolviert, habe ich mich täglich geduscht UND eingecremt, aber alles nicht in dem Maße wie vorgehabt.
Stattdessen habe ich an der Nähmaschine gesessen. Am ersten Tag habe ich Burdaschnitte abgepaust und ausgeschnitten, bin am Samstag zum Stoff kaufen in die Stadt gefahren und habe ab Sonntag dann geschnitten, genäht, getrennt, genäht, weggeworfen.

Zwei Röcke sahen einfach scheußlich aus und irgendwie ahnte ich es schon vor dem Zuschneiden - vieles von Burda ist einfach nichts für mich. Dann kamen zwei Hosen dran, ebenfalls Burda. Beide sind aber auf der Leine zum Trocknen und werden daher noch nicht gezeigt. Danach ein Jerseykleid nach einem Simplicity-Schnitt - naja, ich werde aus dem Rock noch ein Top zaubern können. Ich hatte mir mit diesem Kleid ungewohnt viel Mühe gegeben (wie übrigens auch mit den Hosen), aber zum Einen hätte ich noch eine Größe runtergehen können und zum Zweiten ist der Schnitt für mich nicht ideal.

Weshalb ich dann dazu kam, mich im Laufe dieser Woche wieder einmal intensiver mit der Frage zu beschäftigen, was mir steht und was ich will. Kann man es denn glauben, dass ich mit 41 immer noch nicht sicher bin, was ich möchte? Außer einer anderen Figur bitte und einem späteren Geburtsdatum. Wieso lasse ich mich trotz besseren Wissens immer wieder von Schnitten verführen, die alles andere als ideal sind?

Ich finde beispielsweise Bleistiftröcke immer schon hübsch, vor allem, wenn sie nach unten enger werden und etwa 10 cm bis übers Knie reichen. Das ist ein so klassischer Look, dass ihn scheinbar jede Frau tragen kann, ohne sich zu fragen, ob er ihr steht. Und zu vielen Oberteilen passt ein solcher Rock am besten. Aber wenn ich genauer hinsehe, steht mir ein ausgestellter oder gar weit schwingender Rock viel, viel besser. Soll ich in Zukunft also auf das Nähen solcher engen Röcke verzichten? Bei schmalen Kleidern habe ich diese Fraga (eigentlich) schon mit Ja beantwortet. Aber werden weite Röcke nicht vielleicht irgendwann zu mädchenhaft für mich? (Darf ich meine Haare überhaupt wieder wachsen lassen? Fragen von existenzieller Bedeutung fürwahr)

Aber bevor ich diese Entscheidung traf, musste ich mich an ein Kleid begeben, für dass ich weder Verwendung habe noch wusste, ob mir irgendein Detail stehen würde - transparentes Oberteil, sehr enger, sehr hochgeschnittener Rock in einem anderen Stoff und Rüschen an Hals- und Armausschnitten. Wahrscheinlich war es genau das, was mich dazu brachte, es zu nähen.

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Und weil ich nach wie vor nicht weiß, was ich damit anfangen soll, ist schon seit Wochen ungesäumt und knopflos. Und ein passendes Top für darunter fehlt ebenfalls; wäre der Taillenbund einige Zentimeter tiefer, so würde mich der BH nicht stören, aber so gefällt es mir nicht. Was ja nichts ausmacht, denn getragen wird es eh nicht werden :-)

Aber man sieht ganz gut, warum ich von Bleistiftröcken die Finger lassen sollte: meine Hüften wirken schon sehr dominant, um es freundlich zu umschreiben. Und eingereihte, blusige Oberteile lassen eine 75B-Oberweite mitnichten größer wirken ... sicherlich gäbe es schlimmere Kleider für mich als dieses, aber optimal geht anders. Glaube ich.

Da wäre beispielsweise dieser graue, nach unten sehr weit ausgestellte Rock zusammen mit diesem Pulli, der die Schultern betont.

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Im Grunde bin ich mit diesem Sweater nur mäßig zufrieden; obwohl er dem Originalbild (aus den 30ern, natürlich) sehr ähnelt, sieht er an mir wenig elegant und distinguiert aus. Der Rock ist nicht 100%ig ideal: meine Hüfte ist immer noch relativ breit, aber das wird durch die Schultern und den weiten Saum ausgeglichen. Übrigens ist das ein abgewandelter Burdaschnitt vom letzten Jahr, den ich schon einmal in lila genäht habe ("Ninotchka").

Lässt sich auch noch verbessern. Wie wäre es hiermit: (Ha, das Bild kommt erst weiter unten)

Diesmal nichts von Burda, sondern von Vogue, mit deren Schnitten ist viel besser klar komme - seit ich mich nach den Maßangaben auf dem Schnittbogen richte und so bei Größe 8 oder 10 gelandet bin.

Hierzu möchte ich gerne etwas mehr erzählen (wenn ihr noch könnt? Ich hole gerade einige Wochen nach.)
Über Fleur de Guerre, deren Collage ich hier entleihe,

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bin ich auf dieses Kleid von Mansoon gestossen, und sofort war mir klar, ich will einen passenden Schnitt finden. Überschnittene Schultern, angeschnitten Ärmel, ausgestellter Rock - das sollte doch nicht zu schwierig sein, oder? War es aber; ich konnte nirgendwo etwas passendes finden. Also habe ich mich mit wenig Hoffnung, aber hochmotiviert daran gemacht, die 20.000 oder noch mehr bei ebay angebotenen Schnittmuster zu durchforsten.

Hätte ich nicht das gewünschte Ergebnis vor Augen gehabt, niemals wäre mir dieses Schnittmuster positiv aufgefallen:

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Aber obwohl ich mit meinen Nähkünsten nicht allzu weit komme, bin ich doch mutiger geworden und habe zugeschlagen (ähem, und bei ungefähr 20 anderen ebenfalls ...). Mutig deshalb, weil dieses Kleid nur semi-fitted sein sollte - was mir nicht gefiel. So habe ich denn - nach dem Blick auf die Maße - Größe 6 zugeschnitten, um eine enge Taille zu erhalten.

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Insgesamt bin ich zufrieden, obwohl es am Hüftübergang einen kleinen Zentimeter weiter sein könnte. Außerdem ist es hinten etwas enger als vorne und so schoppt sich das Oberteil dort etwas höher, so dass auch der Rock hinten nach oben schwappt. Darum ist auch dieses Kleid noch nicht gesäumt - ich bräuchte Hilfe beim Abstecken.

Gerade dieses Kleid habe ich ungünstig fotografiert: der Rock ist viel weiter, meine Hüfte wirkt viel schmaler als auf diesen Bildern. Aber auch hier gibt es ein Problemchen: überschnittene Schultern lassen die Oberweite flacher erscheinen - allerdings stört mich das nicht sehr. Ich wollte immer alles an mir ändern, nur nicht den Busen. Im wahren Leben sehe ich in diesem Kleid sehr zart und zierlich aus - kommt aber einfach nicht rüber ... glaubt es mir einfach. :-)

Aber ich habe noch eines: ebenfalls ein Amischnitt, entweder Butterick oder McCalls (wer es genau wissen möchte, was ich wofür verwendet habe, fragt mich). Wieder mit ausgestelltem Rock und enger Taille, diesmal ärmellos und mit Prinzeßnähten (argh, das ist die Hölle für mich!)

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Finde ich ganz gelungen und schmeichelhaft. Oder täusche ich mich in meiner Selbstwahrnehmung vollkommen? Kann ja auch sein. Ich brauche meiner Meinung nach Schnitte, die mich kurviger erscheinen lassen, ohne dass nur meine Hüften im Mittelpunkt stehen. Das kann ich zu meinen langen und überschlanken Armen und Beinen nun gar nicht gebrauchen. Für mich heißt das: etwas Weite am Rocksaum, schmale Taille, Schultern betonen. Was gilt für euch? Wie wäre es mit Beispielen anhand eurer selbstgefertigten Kleidungsstücke in eurem Blog?

Und jetzt noch einen schnellen Gruß an Eva, die schneller war als ich: während ich noch beim Zwischenspeichern war, hat sie schon kommentiert - was bist du gut! :-)

Freitag, 20. März 2009

FNO 07, 08 + 09/09 Jahrzehntemix mit der Bitte um Sommer!

Oder zumindest Frühling. Bald. Jetzt. Ganz schnell. BITTE! In unserem Garten blüht es schon an manchen Ecken und fast jede Pflanze zeigt Triebe und Knospen, die nur auf mehr Sonne und höhere Temperaturen warten, um zu explodieren. Von einem Tag auf den anderen wird es dann überall grün und saftig sein. Und für mich lieber heute als morgen.

Ich schulde euch noch das geblümte Burdakleid (das, welches mich leider an ein Nachthemd erinnert). Ich hatte beim Einnähen des Gummibandes am Ausschnitt einen Fehler begangen und zu viel Stoff gekräuselt. Leider sitzt die Naht durch vier Lagen Jersey und ein Gummiband so fest, dass ich nicht viel Lust habe, das zu ändern, aber lasst es einmal wärmer werden, dann mag ich meine Meinung ändern, denn so langsam gefällt mir dieses Kleid besser. Obwohl weiß mit roten, gelben und orangen Blüten für mich nicht ideal ist.

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Dann hatte ich noch einen Rest, aus dem sich so gerade eben noch der Siebziger-Rock mit Vorderschlitz herauszaubern ließ, und so enstand der beige Rock husch, husch, husch an einem Nachmittag. Einen passenden Reißverschluss hatte ich nicht und so habe ich einen Normalen in türkis eingenäht - irgendwie nahm ich wohl an, dass dieser Rock mehr ein Übungsteil sei. Ich fand ihn dann doch ganz nett und habe, um dieses Türkis zu betonen, die vorderen Nähte in dieser Farbe nachgesteppt. Und mir vorgenommen, hierzu immer Blautöne zu kombinieren.

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Das Top stammt ebenfalls aus einer Burda und erinnert mich sehr an die Sechziger. Dieser sehr zarte Stoff bettelte um diesen Schnitt und erfreulicherweise war die Näherei leicht, schnell und özufriedenstellend. Übrigens ist der Stoff zwar transparent, aber bei weitem nicht so durchsichtig wie auf dem Bild.

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Nach wie vor bin ich mit dem Lace Cardigan aus der Vogue Knitting 1957 beschäftigt; zum Stricken fehlte mir ein wenig die Ruhe und die Zeit (kein Wunder, wenn ich ständig an der Nähmaschine sitze), aber nun fehlt nur noch ein klein wenig Ärmel, Waschen, Trocken und Knöpfe annähen und dann kann ich auch in dem Bereich endlich wieder etwas zeigen.

Danke auch an alle, die mir so lieb zu meiner Hashimoto geschrieben haben und vor allem Danke an Eva für die ausführliche Mail, die ich am Wochenende beantworten werde - meine Jungs sind wieder einmal heftigst erkältet und seit Montag sitze ich mit beiden im Haus fest; heute geht es endlich nach draußen ... ist wie Freigang, vermute ich ;-)

Montag, 9. März 2009

FNO 06/09 - Sieht nach 60ern aus; ...

... ist aber aus der aktuellen Burda. Und ist wieder einmal nicht so ganz das, was ich mir nach Anschauen des Originalbildes erwartet hatte. Gut, das mag an meiner schlampigen Näherei liegen, aber diesmal war ich ziemlich genau. Dieses Kleid hat einfach keine Taille!

Vorne besteht es aus drei Teilen, hinten aus zweien. Die Vorderteile sind rund geschnitten, so dass Platz für die Oberweite ist - wieder mal schwierig für mich, zwei unterschiedlich geformte Schnittstücke aufeinander zu steppen (Martina!! Ich werde dein Hilfsangebot bald annehmen!), aber ich habe es geschafft.
Schon beim Zuschneiden hatte ich den vagen Verdacht, dass es obenherum zu weit werden könnte, aber da ich weder weiß, wie ich einen solchen Schnitt verändern könnte und es mich auch nicht traue, habe ich weiter gemacht. Ergebnis: Taille 82cm, Brust etwas über 90cm, der Ausschnitt ist zu weit und steht ab und die Ärmel ebenfalls.

Nun ist das schon die kleinste Größe (36) und sollte eher zu knapp als zu weit ausfallen. Ernsthaft: haben auch andere schmale Schneiderinnen ein Problem mit den 36er Burdaschnitten? Ich habe mich beim Durchblättern des letzten Heftes ja schon gefreut, dass der größte Teil der Modelle bei 36 statt bei 38 beginnt und die Röcke dieser Größe passen (um die Hüfte herum) ja auch - die Taille ist immer zu "bequem". Das habe ich aber bislang doch eher meinen Nähkünsten untergeschoben.

Der Stoff war ein sehr günstiger Rest Baumwolle mit etwas Elasthan und hellgelber Blütenstickerei; die 3,20 €, die mich dieses Projekt gekostet haben, sind es also nicht, die mich etwas enttäuscht und leicht verärgert zurück lassen - eher die Tatsache, dass ich nun ein Abo am Hals habe, dessen Schnitte ich allesamt verändern müsste, ohne es wirklich gut zu können - oder Lust dazu zu haben.

Aber gut, hier die Bilder. Zunächst einmal pur, ohne Gürtel. Und ich will euch ja nichts suggerieren, aber mich erinnert das Kleid an einen Kittel ...

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Ok, wir Mädels sind kritisch, aber das sieht einfach nur formlos und beulig aus (diesmal keine Tonne - Joanna, welches Ding wäre nun froh, so auszusehen? ;-) )

Also habe ich mich gestern noch einmal hingesetzt und aus einem Reststück einen Bindegürtel fabriziert. Ich bin sicher, es gab sehr gute Gründe für die Redaktion, das Model mit einem Gürtel zu versehen, ihr den Arm vor den Oberkörper zu verschränken und sie schief gegen die Wand zu lehnen - mein Kleid sieht dann auch ganz anders aus ...)

Nun wirkt es auf mich eher wie ein Schnitt aus den 60ern: gerade herunter, knapp knielang und mit einem Gürtel in Form gebracht.

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Den Ausschnitt habe ich mit zwei kleinen Fältchen zusammen gehalten, aber da war ich nicht großzügig genug - irgendwann werde ich das noch einmal machen und viel mehr einhalten. Jetzt habe ich keine Lust dazu.

Das Einzige, was ich von vorne herein geändert hatte, war die Länge: wie immer bei Burda ist der Rock entweder 58 oder 60cm lang - gräßliche Länge, vor allem, weil sie bei mir eine Handbreit über dem Knie endet. Macht meine Hüften noch breiter und meine noch länger und dünner. Ich hatte großzügige 12cm zugegeben - zum Glück, denn dieser Stoff ist beim Waschen richtig eingelaufen!

Mag ich das Kleid? Weiß ich noch nicht so genau. Der Stoff ist schön und leicht, knittert aber sehr stark. Der Rock sitzt gut, das Oberteil ist zu groß, aber dadurch auch luftig. Mal sehen, was der Sommer bringt.

Obwohl ich daran gerade nicht denken kann: mein Knoten ist gewachsen. Ich bin deswegen drei Monate früher zum Arzt gegangen, als verabredet und habe nun am Donnerstag wieder einen Termin beim Radiologen. Ich kann nicht behaupten, dass ich mich entspannt fühle. Dagegen hilft nur Ablenkung und so werde ich gleich noch letzte Hand an zwei weitere Röcke anlegen und überlegen, was als nächstes dran kommt. Da die Kinder bei Oma und Opa sind, kann ich mir diesen Luxus erlauben - oder besser: den gönne ich mir einfach. Bad putzen ist nicht halb so wirksam, wenn ich mir Sorgen mache. Verständlich, oder

Dienstag, 17. Februar 2009

FNO 04/09 - Ausflug in die Fünfziger

Letzten Donnerstag, nach dem Mittagessen, als beide Kinder friedlich schliefen, packte mich das Nähfieber und ohne nennenswerten Widerstand ließ ich es geschehen:

Ich holte das Schnittmuster Butterick 5032 aus der Box, rollte den neuerstandenen Baumwollstoff mit blauen Rosen hervor und los ging es.

Als erstes habe ich das Schnittmuster kontrolliert: wieviel Zentimeter hat das fertige Kleid um Taille, Hüfte und Brust? Aha! Bin ich mutig? Ja! Statt einer 12 (die ich laut Tabelle haben müsste) und statt einer 10 (die ich beim letzten Kleid verwendet hatte) habe ich die 8 zugeschnitten!

Der Stoff ist entgegen der Käuferangaben wohl eher für Wohnzwecke als für Bekleidung gedacht, aber ich nahm an, dass ein enges Oberteil und ein schmaler Rock gut mit dem festen Material zurecht kommen sollten - immerhin doch dünner als Jeansstoff.

Das Schöne an den amerikanischen Schnitten sind die bereits enthaltenen Nahtzugaben - es ist unglaublich, wieviel Zeit es spart. Eine Dreiviertelstunde später saß ich schon an der Nähmaschine und da meine beiden Jungs an diesem Tag lange schliefen und danach sehr lange mit ihren Leogsteinen bauten, hatte ich Zeit bis zum Abend. Was nun noch fehlte, war der Reißverschluss und die letzten Stiche mit der Hand - und klugerweise habe ich das auf den nächsten Morgen verschoben - Reißverschlüsse erfordern meine Aufmerksamkeit!

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Insgesamt habe ich an diesem Kleid etwa sieben Stunden gesessen, was für mich schon gut ist. Einen Fehler habe ich wie immer eingebaut, aber das Muster überdeckt diesen Fakt gnädig und ausnahmsweise werde ich auch nicht darauf hinweisen ;-)

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Übrigens gibt es noch ein FNO, aber zum Einen ist es noch im Trockner und zum Anderen ... naja, ich habe VIEL dadurch gelernt ...

Mittwoch, 11. Februar 2009

FO 03/09 - Hallo Seemann!

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Ahoi! Ich gebe nicht auf und versuche weiterhin, den Frühling her zu locken - aber er scheint mich nicht zu verstehen, leider.

Was kann ich euch heute zeigen? Vor allem eines: ich habe vor einer Woche gelogen, als ich meinte, ich könne nicht in weniger als 14 Tagen fertig werden: geht nämlich doch! Angefangen habe ich dieses kleine Jäckchen vorletzten Samstag, abgekettet habe ich diesen Montag, getrocknet war es am Dienstag und heute sind die Knöpfe bei mir eingetroffen :-) Mach summasummarum 10-12 Tage, je nach Betrachtung. Dazu sollte ich aber sagen, dass ich diesmal wirklich in jeder freien Minute gestrickt habe.

UND: dass der Cardigan etwas zu kurz geraten ist. Bis zu den Armausschnitten wird an einem Stück gearbeitet und alle 6 Reihen eine Krausrippe eingefügt und so fand ich das Ausmessen etwas schwierig - letztendlich habe ich das Sich-Ausdehnen-nach-dem-Waschen überschätzt und so endet der Saum knapp über der Taille. Da fehlen fünf Zentimeter ...

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Was mich an der Kürze stört, sind die Knöpfe, die fast auf meiner Brust sitzen und die mangelnde Kombinationsmöglichkeit mit meinen Röcken - was zu diesem Cardigan gehört, wäre ein schmal geschnittenes, unifarbenes Kleid, um das Aufeinanderstossen oder - schlimmer noch - das Auseinanderklaffen von Ober- und Unterteil zu verhindern.

Und - da ich schon meckere - ich muss noch den Kragen an zwei, drei Stellen mit einigen Sticken nach unten fixieren; die Naht liegt auf der Oberseite und schubst den Kragen regelrecht weg - und eine Naht, in der hellblaue und marinefarbene Wollfäden verschwinden sollen, ist kein attraktiver Anblick. Aber im Moment habe ich keine rechte Lust dazu.

Alles in allem ein Jäckchen, das Spaß beim Stricken gebracht hat, meine Lieblingsfarben kombiniert und trotzdem die Anleitung wieder einmal - verdreht die Augen und sprecht es mit - aus den Dreißigern stammt, erstaunlich trendgerecht ist - Marine: das Thema in diesem Frühling (und dem letzten und dem davor und, und, und ...)

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Im Prinzip wäre ich nun fertig, möchte euch aber hier noch um Hilfe bitten: Ihr habt alle von den verheerenden Buschbränden in Australien gehört, die schon so viele Menschenleben beendet haben. Viele Menschen dort brauchen nun Hilfe jeder Art und Jacqueline aus Melbourne hat mich heute gebeten, euch auf ihren Blog und die dortige Bitte um Spenden an das Rote Kreuz aufmerksam zu machen.
Deutschland ist in vielen Jahren "Spenden-Weltmeister" gewesen und Strickerinnen sind ebenfalls bekannt für ihre Hilfsbereitschaft - ihr merkt, worauf ich hinaus will ...

Als kleinen Anreiz gibt es die Möglichkeit, Wolle zu gewinnen, die viele bekannte Shops gestiftet haben. Sicher, Australien ist weit weg, aber nicht auf einem anderen Planeten. Meine Schwägerin lebt ebenfalls mit ihrer Familie in Melbourne, hat aber das Glück in einem relativ sicheren Gebiet zu wohnen. Wie sicher es bleibt, weiß keiner ...

Donnerstag, 5. Februar 2009

FNO 03/09 - Sommer?

Und weil ihr es seit und die Sonne noch nicht ganz verschwunden war, habe ich noch ein fertiges Teil für euch :-)
Am Montag morgen, als ich es nicht fassen konnte, dass das Wochenende bereits entschwunden sein sollte, habe ich mich dem Wochenanfang dadurch verweigert, indem ich meinen Großen im Kindergarten abgeliefert hatte, den Kleinen mit einem Puzzle beschäftigte, ein geblümtes Stück Stoff mitsamt meinem Standard-Rock-Schnittmuster hervorzerrte, und kurzentschlossen mit dem Zuschnitt begann.
Als nachmittags meine Freundin Sarah mit ihrem Sohn zu Besuch kam, fehlte noch der Saum und das Umnähen des Bundes. Beides musste mit der Hand erledigt werden und da das fast schon Arbeit ist, hatte ich dazu im Laufe dieser Haushaltsboykottwoche keine rechte Lust.

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Heute nun nahm mein schlechtes Gewissen überhand und so habe ich mich denn aufgerafft und gesäumt und gestichelt. Als ich dann glücklich vorm Spiegel stand, geschah, was ich befürchtet hatte: man sieht den Fehler!
Dieser Rock besteht aus acht Bahnen in vier verschiedenen Ausführungen und ich habe es geschafft, die beiden vorderen Bahnen gegeneinander zu vertauschen, was mir erst beim Zusammennähen des Vorderteils an das Rückenteil auffiel - wer mich kennt oder hier mitliest, kann sich vorstellen, was geschah: NICHTS! Freiwillig trenne ich keine gelungene Naht auf. Nicht, weil das Trennen so unerträglich wäre (Obwohl ...), sondern weil ich während dessen die Lust und die Geduld verliere und die verbesserte Version nur selten annehmbar ist.

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Aber nun stelle ich fest, dass der Rock vorne ein gutes Stück länger als hinten ist und weniger fließend fällt (was aber auch an dem festeren Stoff liegt). Von der linken Seite aus fällt das stärker auf als von der rechten, von hinten und vorne ist es kaum zu sehen. Jetzt hoffe ich, dass das für mich sehr ungewohnte Blumenmuster und die kräftigen Farben den Blick auf sich ziehen und meine Schlamperei unbemerkt bleiben wird.

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Übrigens liegt in meinem Vorrat noch eine Baumwolle in genau dem gleichen Pink wie das der Blumen - daraus soll dann ein ärmelloser Pulli in einer Art Netzmuster werden. Irgendwann, wenn es wirklich Sommer werden sollte ...

FO und FNO 02/09 - Und wo bleibt die Zeit ...?!?

Kann es wirklich so lange her sein, seitdem ich den letzten Eintrag hier verfasst habe? Mittlerweile bin ich 41 (und kann damit besser umgehen als mit der 40, welch ein Glück), war drei Tage krank, hatte ein krankes Kind im Haus, das sich nun seit Wochen eine Katze, eine Katze, eine Katze wünscht, vernachlässige meinen Haushalt, weil ich ihn nicht mehr ertragen kann (spült man die immer selbe Tasse immer und immer wieder ab oder hänge ich in einer Zeitschleife fest? Das Wort immer schwirrt mir übrigens immerzu drohend durch den Kopf - wird es wirklich immer, immer, immer so bleiben??) und habe es dennoch geschafft, diesen schwarzen Unglücksrock und einen Pulli zu beenden.

Letzterer ist - ha, wie ungewöhnlich! - wieder einmal nach einer Anleitung aus den frühen 30ern entstanden und war so etwas wie eine sofortige Belohnung: seit letztem Samstag ist er abgekettet, zusammengenäht, gewaschen, gespannt und getragen und hat mich lediglich 14 Tage für alles zusammen gekostet. Und das, obwohl ich zwischendurch vier Tage pausierte - schneller schaffe ich es heutzutage nicht mehr :-)

Auf dem Bild könnt ihr aber auch erkennen, warum ich ihn nicht ganz so sehr liebe: Typisch für die 30er ist die Methode, den Rücken ein gutes Stück kleiner zu stricken als das Vorderteil - in diesem Fall sagte mein Gefühl, ich solle das vielleicht abändern, aber Bequemlichkeit und Gehorsam ließen mich der Anleitung sklavisch folgen. Der Effekt ist die etwas zu schmale Schulterpartie und die dadurch hochrutschenden Ärmel - nicht allzu schmeichelhaft.

Aber da dieses kleine Teil so nett rosé ist, einen kleinen Ausschnitt besitzt und ein dezentes Lochmuster, mag ich es doch - irgendwie scheint es mir: "Frühling, Frühling!" entgegen zu rufen und so trage ich es schon zum dritten Mal in der vagen Hoffnung, dass dieser Ruf nicht nur von mir, sondern vor allem vom Wetter gehört werden möge ...

Und der Rock! Ja, von innen darf den keiner sehen, denn das ist das Grauen, das leibhaftige! Das Modell ist ein Downloadschnitt von Burda und im Grunde gefällt mir der Schnitt auch: hohe Taille, nach unten enger werdend, verdeckter Gehschlitz. Warum aber ein Rock, der doch wohl eher sexy denn altbacken sein soll, an der Taille 8 cm zuviel hat, das verstehe ich nicht. Ein ähnliches Problem habe ich ja bei den Vogueschnitten - habe ich erwähnt, dass ich hier von einer sehr netten Mitarbeiterin eine Antwort erhalten hatte, die sinngemäß dahin geht, dass auch sie zwei Nummern kleiner näht, als die Maßtabelle es vorgibt? Und dass es sinnvoll es, sich den Schnitt vor dem Zuschneiden anzusehen, weil hier die fertigen Maße eingetragen sind - was ich zwar gesehen, aber nicht bemerkt hatte ...

So stand ich nun mit diesem Rock da, der um die Hüften ganz nett passte, aber von da an weit abstand - da habe ich endlich so etwas wie meine Taille zurück, um sie dann komplett zu verstecken? Verstehe ich immer noch nicht. So habe ich mich dann zögernd daran gemacht, die Seitennähte enger zu fassen. Zögernd deshalb, weil ich eine neue Hüftlinie kreieren musste, die sehr dramatisch aussah. Natürlich ging das schief, und es entstanden zwei sehr interessant aussehende Hubbel links und rechts. Das Ganze von vorne und diesmal war es ok, wenn auch nicht grandios. So bleibt es nun und wenn ich diesen Rock noch einmal nähe - was ich vorhabe - werde ich zu Größe 34 greifen (was wiederum unbegreifbar ist).

Ja, und das war es eigentlich schon wieder. Bis auf die Bilder natürlich, die sollt ihr auch bekommen :-)

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Ach so, Fotografieren war heute wieder einmal ein entnervendes Unterfangen: zum Einen plagte mich das schlechte Gewissen, weil ich mich besser um meinen Haushalt kümmern sollte und zum Anderen sah jedes einzelne Bild (wie zur Belohnung für mein hausfrauliches Unvermögen) gruselig aus. Aber ich gab nicht auf und das hier ist mal wieder das Beste, was ich schaffen konnte - na, aber das wisst ihr ja schon, dass mein Talent nicht auf diesem Gebiet liegt ...

Samstag, 17. Januar 2009

FO und FNO 01/09 - Blau,blau, blau ...

... sind alle meine Kleider.

Obwohl blau einer meiner liebsten Farben ist, besitze ich kaum ein Kleidungsstück in diesem Ton. Vor allen dunkles Blau ist in Geschäften schwer zu finden, wenn es sich nicht um Jeans oder eine Schlupfhose aus der "Damen"-Abteilung handelt.

Nun hätte ich es beim Stricken ja in der Hand, etwas aus marinefarbener Wolle zu fertigen, aber bislang ließ (und lasse) ich mich beim Kauf gerne von Türkis, Seegrün, Pflaume, Zartrosé und ähnlichem verführen.

Aber zweimal habe ich es fast geschafft: ein Baumwoll-gemisch in einem matten Blau und eine Wolle in einem allerdings eher leuchtendem Himmelblau. Da ich mir vorgenommen hatte, zeitgleich zu meinen Jumpern passende Röcke zu nähen, habe ich auch den blauen Stoff hervorgezerrt und sehr kurzentschlossen noch einmal den Vierzigerrock genäht.

Die Wolle ist wieder einmal Rowan 4ply Soft in der Farbe bluebell, die es schon einige Zeit nicht mehr gibt. Die Anleitung stammt aus dem Jack Frost Booklet von 1947. Was auf den ersten Blick wie ein Zickzackmuster wirkt, sind versetzte Parallelogramme. Und das ganze hat ewig gedauert! Die Ärmel werden mit angestrickt, so dass eine Zeitlang 165 Maschen pro Reihe zusammen kamen und das muss mich wohl geschwächt haben - drei Wochen vom Anschlag bis zum letzten Abketten habe ich gebraucht. Für solch einen kleinen Sweater kam mir das doch recht lang vor.

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Über die Feiertage ist doch das eine oder andere Marzipan an meinen Hüften stecken geblieben und so gelang es mir heute nicht, auch nur ein Bild zu produzieren, auf dem mir das Ergebnis rundum gefällt. Vor unserem großen Spiegel im schlecht beleuchteten Kellerflur jedoch sehe ich großartig aus ;-)

Das nächste Teil wird übrigens zartrosa - das hatten wir doch lange schon nicht mehr!

Samstag, 27. Dezember 2008

FO 25/08 - Jersey with a soft bow

The last FO in 2008 - a nice number 25. If I would not have started to sew I might have produced a little bit more in this section. But I am happy as it is :-)

This little jersey is from the "A Stitch in Time" book and although the modern patterns are moderately changed if changed at all I used the original as I prefer my vintage knits as vintage as possible. During this year I really changed from knitting to vintage knitting (and partly vintage sewing) I did not expect this change which also alter the way I dress now - I used to put on some Jeans and a Tee in the morning although I did not feel comfortable in it. Now I go for skirts and all my little knits; what should they wait for sitting in my wardrobe? Special occasions? A mother's life is not that fully packed with those ...

And did you know? This change also made me less frustrated when thinking about my age ;-) I think at last I got over my crisis, somehow. I could look worse and I could feel worse so let's be happy with the way it is. (Ok, still working on it)

But what about the FO? Here it is: made of Rowan Pure Wool 4 ply in Eau de Nile with only one alteration - I made it a bit smaller than the pattern called for because I was sure that my lace part would stretch a lot. Which it did.

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And a quick note concerning the dress: It shrinked a little bit when dried but still was way too big now. As soon as I find the time and the lust I will open all the seams and try to cut it once more - I also bought the pattern again in size 8 for the top and really hope that it will be possible to cut the 8 out of this deformed 10. If it won't work I guess I will just make a skirt out of it because I really really love this fabric - not its behaviour, though.

I will try to wash the fabric before cutting in the future but I did that with others and they all looked very crumpled and I guess I would have to sew the corners to secure them (gosh how to explain that in English, I do not know - sorry for that).

Thanks for your advice and comfort, I was really down and you guys picked me up. Hope you all had a Merry Christmas and a lot of nice things under the Christmas tree!

Donnerstag, 4. Dezember 2008

FO 24/08 und "Wie grün bin ich?"

Schon seit langem beendet, aber bislang ohne Partner und daher ohne Bild geblieben: Fleisher's Waistcoat von 1961. Warum ich diese Weste stricken musste und was ich dazu anziehen wollte - ich weiß es nicht. Tatsache ist, dass es nichts passendes in meinem Kleiderschrank gab.
Nun änderte sich in den letzten Monaten meine Art, mich zu kleiden - so langsam bin ich wieder an dem Punkt, an dem ich lieber Kleider und Röcke tragen mag. Kompensiere ich so das Gefühl, als vierzigjährige Mutter eine Art Neutrum geworden zu sein? Mag sein. Ein weiterer Grund mag sein, dass Röcke nähen mehr Spaß macht als Hosen zu tragen. Auch die Tatsache, dass meine Stricksachen allesamt besser zu Röcken als zu Hosen passen, spielt eine Rolle. Und der Fakt, dass ich eine Vorliebe für Vintagekleidung entwickelt habe.
Begleitender Effekt ist, dass ich nun konservativer aussehe, als ich bin - mal sehen, wie ich damit zurecht komme. ;-) Aber dieses Spielen mit Kleidung macht Spaß, statt als Prinzessin, Zigeunerin, Indianerin und Schneekönigin (Karneval in Bonn, alaaf!) verkleide ich mich nun als Miss Moneypenny:

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Vom Zimmermädchen bin ich getaggt/befragt worden, wie grün ich denn wohl sei. Nicht allzu sehr, befürchte ich.

Achtest du beim Kauf deiner Kleidung auf Nachhaltigkeit?
Nachhaltigkeit, hmmm. Ich achte beim Kauf darauf, dass das neue Teil möglichst mit vielen anderen Kleidungsstücken in meinem Schrank kombinierbar ist und nicht schon am übernächsten Tag als modische Entgleisung nicht mehr tragbar ist - aber ist das schon nachhaltig?

Was hat dich auf das Thema aufmerksam gemacht?
Ehrlich gesagt, beschäftige ich mich mit grüner Mode nicht. Schon deshalb, weil ich langsam begonnen habe, meine Kleidung entweder selber herzustellen oder gebraucht zu kaufen. Was ich ansonsten an grüner Kleidung gesehen habe, entspricht nicht immer dem, was ich tragen möchte.

Wieviele Teile aus organischen Materialien, recyclter Baumwolle, fairem Handel ... besitzt du?

Keines, von dem ich es genau wüsste. Hört sich nicht so toll an.

Was ist dein "grünes" Lieblingslabel?
Keines.

Wie stehst du zu Pelz bzw. Leder?
Pelze kamen für mich noch nie in Frage, da bin ich immer kleines Mädchen mit Katze geblieben. Die hat nämlich entsetzlich gefaucht, wenn meine Mutter ihren Pelzmantel angezogen hatte ...
Leder - leider gibt es hier keine wirkliche Alternative.

Tja, als grün kann man das nicht bezeichnen, aber wenn ich mein heutiges Outfit einmal kommentieren darf:

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Bluse: Second Hand über ebay
Rock: selbst genäht
Weste: selbst gestrickt

Wer immer diese Fragen ebenfalls beantworten mag, darf sich als offiziell von mir getaggt bezeichnen.

Michou Loves Vintage:

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liebe ich ja auch sehr :-) Hast du dir das Body shape-Buch...
michou - 18. Mai, 11:39
Hüfte? Breit?!
schau Dir meine an :P (ich weiß - typisches Frauengerede,...
joanna (Gast) - 16. Mai, 22:33
Liebe Michou, ich verstehe...
Liebe Michou, ich verstehe überhaupt nicht was...
Martina (Gast) - 16. Mai, 14:41
Hast recht
- genau wie Eva und Mandy. Mich stört einfach,...
michou - 15. Mai, 10:51
Ups ...
Seit wann wirst du denn 41??? Das hatte ich doch ganz...
michou - 15. Mai, 10:37
41, 42
- da ist ja nun kein Unterschied :-) Und mir geht es...
michou - 15. Mai, 10:33
Hallo, ich hatte Glück,...
Hallo, ich hatte Glück, Dein Post war schon fertig...
Gaby (Gast) - 14. Mai, 18:11
WOW
Mir gefallen ALLE Deine Kleider, Roecke, Pullis und...
SmashingPuffin (Gast) - 14. Mai, 18:03
Ich wollte gerade sagen,...
Ich wollte gerade sagen, der Rest war doch vorhin noch...
Eva (Gast) - 14. Mai, 16:13
Ich erkenne mich aber...
Ich erkenne mich aber so was von genau wieder - nur...
Eva (Gast) - 14. Mai, 14:50

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Über mich

Ich bin Bonnerin, habe auf einem sowjetischem Schiff, im Schwarzwald und auf Norderney gearbeitet, einen Australier geheiratet, zwei tolle Söhne bekommen und bin dem Stricken und Nähen verfallen.

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