Fertig/FO 07/08
Seit Freitag beendet: ein weiterer Sommerpulli aus Baumwolle. Und trotz Schnee und Kälte habe ich mich heute morgen aufgerafft, mich für euch zu schminken und zu fotografieren. Ja, was kann ich hierzu sagen? Entstanden ist der Pulli, weil von der wunderbaren Rowan 4ply cotton ganze zwei und ein halbes Knäuel übriggeblieben waren. An einigen alten Anleitungen aus den 30ern haben mir die gestreiften Bündchen sehr gefallen, also habe ich mir zusätzlich weiße Baumwolle (Diamant von Rödel - nicht so schön, leider) besorgt und einfach begonnen. Bis zum Ende des Bündchens wußte ich nicht, wie es weitergehen sollte: Netzmuster, blau-weiß-gestreift, verzopft? Aber immer schon hatte ich das Chevronmuster verwenden wollen. Hmm, eine dritte Farbe wäre dann nett und könnte es nicht sein, dass die helltürkise Baumwolle eines vor Urzeiten aufgeribbelten Benetton-Pullovers passen könnte? Ha, ja, Farbe und Maschenbreite stimmten und so habe ich mich für Zickzackstreifen entschieden - für meine Verhätnisse extrem bunt und wild gemustert ;-)
Insgesamt ein tragbares Teil, aber gerippte Bündchen aus Baumwolle gehören nicht zu meinen Favoriten: zu dick und zu wenig schmeichelhaft. Für die nächsten Baumwolltops werde ich wieder auf Perlmuster zurückgreifen.
Wie immer musste ich gleich ein neues Projekt anschlagen: für die geribbelte Baumwolldaliet kam Cherry auf die Nadeln (um die ich schon lange im Kreis tapste) und für das FO kam der Corticelli Cardigan an die Reihe. Cherry entsteht aus der Mille File von Rödel - für mich fast das einzige Garn dieser Firma, das ich wirklich mag - in einem wunderschön-glänzenden Türkis (anders als auf dem Bild); der Corticelli Cardigan wird aus Jaeger Matchmaker 4ply gestrickt - eben jenem in diesem seltsamen Lila. Kratzen tut es auch noch ... aber irgendwie schienen diese Wolle und dieses Garn nach einander zu verlangen. Wer bin ich, dem entgegen zu treten?
Eine reine Wonne hingegen ist das Stricken an Julia, die ich zwischendurch ganz bewußt geniesse: Rowan Cashcotton 4ply ist unglaublich wolkig weich und das Muster macht Spaß. Die Farbe aber ich auch hier nicht gut getroffen: viel grüner mit einem blaugrauen Stich - Seafoam benannt. Sehr, sehr schön und auf das Ergebnis bin ich gespannt, zumal ich hier seit langem mal wieder an einem langärmeligen Pullover stricke.
O dear, the English part. I wrote so much and I don't have the time to translate it all. So let me just talk about the new FO.
I had a leftover of two and a half ball of Rowan 4ply cotton and was always captured by the twocoloured-striped, ribbed hems in some of my vintage patterns. So I bought some white cotton and started knitting without knowing what to do after the hem is finished.
When I had a good look into my stash I found that some old cotton - a ripped Benetton vest - would be a nice addition to those two other colours and so I thought that this would the chance to try out the chevron pattern. And this is the result :-)
michou - 25. Mär, 10:07


Der Frühling kann kommen - bitte möglichst schnell, damit ich eine Chance auf Gesundung habe. Extra für euch habe ich heute morgen (reichlich) Farbe aufgelegt, damit das neue Top mit freundlichem Gesicht präsentiert werden kann. In Wirklichkeit bin ich nämlich restlos erschöpft und ohne einen Rest Kraft. Dafür sind die Bilder sogar ganz gut ... ;-)
Es war nicht allzu lange her seit meiner letzten Erkrankung - und lange genug hatte das ja auch gedauert. So nahm ich an, ich sei für die nächsten Monate immun gegen jede Art der Ansteckung. Bin ich nicht. Seit Donnerstag bin ich schon wieder krank, huste mich schwindelig und schwanke auf meinen Beinen, wenn ich aus dem Bett muss.
Da wäre der getrocknete Lavendel: heute nachmittag werde ich den zweiten Ärmel anschlagen und sicherlich in Laufe der nächsten Woche alles vernäht, gewaschen und gespannt präsentieren können. Was mich etwas stört: trotz genauen Messens zieht sich der Pulli etwas hoch und das umgenähte Bündchen kippt schnell nach außen. Hoffentlich bessert sich beides durch das Waschen. Ansonsten ist er ganz nach meinem Geschmack: sehr schlicht, schmal, etwas tiefer ausgeschnitten und mit kleinen, femininen Details.
Dann habe ich im Laufe der letzten Woche mit dem Diamond Lace Sweater aus einer Columbia-Anleitung des Jahres 1932 begonnen - mit 4 ply soft in einem matten Petrolton. Das Muster kann ich mir gut merken und ich bin auf das Ergebnis sehr gespannt. In
Und weil ich gestern abend nicht länger dagegen ankämpfen konnte, gab ich der Versuchung nach und habe eine zweite Daliet angeschlagen - diesmal in Baumwolle. Die Farbe ist ein helles Khaki - und wie immer eine Farbe, die sich von mir nicht fotografieren lässt ... nun gut, was lässt sich von mir schon fotografieren? Dieses Talent ist an mir weiträumig vorbeigefahren ;-)
Tadaa - Columbia Gilet aus dem Jahre 193*irgendwas ist gestern fertig geworden. Nicht ganz. Fast. Nahezu. Es fehlt nicht mehr viel. Es fehlen zwei passende, dezente, aber dennoch nicht zu langweilige Knöpfe in der passenden Größe. Habe ich diese, so werde ich zwei kleine Korrekturen vornehmen: die vorhandenen Knöpfe entfernen und den Häkelrand mit den Knopflöchern erneuern. Nur: welche Knöpfe würden passen?
Gestern habe ich den ersten Ärmel angeschlagen und beendet und so gerne ich das Jäckchen nun schnell fertig stellen möchte, so wenig geht es. Denn sobald ich mit 4er-(und wahrscheinlich auch mit noch dickeren) Nadeln stricke, meldet sich mein rechter Arm wieder - Zufall? Vielleicht. Denn dieser Ärmel hatte es in sich: viermal mussten 16 Maschen zusätzlich mitten in der Reihe angeschlagen werden und es ist erstaunlich anstrengend, diese Maschen abzustricken - das Material verhält sich unelastisch und ich musste ziehen und zerren, um es zu schaffen. Und das steht mir noch einmal bevor ... brrrr.
A few minutes ago a miserable, ill-humoured postman asked for entrance, bringing a big parcel of which contents I am now the overwhelmded owner.
Der Jack Frost Pulli wächst nur langsam. Zum einen ist meine Zeit augenblicklich knapp und zum Anderen traue ich meinem rechten Arm nicht. Letzteres macht sich leider auch im Strickbild bemerkbar. Im Vergleich zum Rückenteil sehen die feinen Rippen unruhiger aus. Ich denke nicht, dass sich das im angezogenen Zustand bemerkbar machen wird, aber es stört mich doch. 
Fantastic start in the new day: nice comments on my blog and an email from
Den Dienstag über habe ich brav pausiert, am Mittwoch Abend zehn Reihen gestrickt und gestern nachmittag sehr ruhig und ganz vorsichtig weitergearbeitet. Nun bin ich bei den Armausschnitten des Rückenteiles. In den alten Anleitungen wird das Vorderteil häufig mit mehr Maschen gestrickt als das Rückenteil, vor allem bei UBootausschnitten. So war es auch bei Daliet und der Effekt ist, das die Seitennaht sehr exakt unter den Achseln sitzt - vorne wölben wir uns meist mehr als am Rücken :-)