Modeling dreier fertiger Werke
Ich habe mit Wonne "Germany's Next Topmodel" gesehen und bei all den Challenges und Competitions fest gestellt, dass dieser Job niemals etwas für mich gewesen wäre. Es war insofern eine idiotische Idee, meine Pullis so präsentieren zu wollen wie in den Anleitungen. Denn nun sitze ich nicht nur frustriert vor meinen Bildern, sondern mir tut auch noch alles weh. Um den gewünschten Taillenschwung hin zu bekommen, müssen die anderen Körperteile in Positionen gebracht werden, für die sie nicht gedacht sind: Oberkörper vor, Kopf zurück, nach unten sehen, aber Augen auf, Schulter nach rechts, Hüfte nach links, Knie knicken, aber Fuß nicht bewegen ... mein Göga gefiel sich in der Rolle des Topfotografen und bellte seine englischen Kommandos mit rollenden Augen (er scheint nicht gerne mit Laienmodels zu arbeiten ...)
Mögen Models nun klug sein oder nicht, aus einem harten Holz sind sie geschnitzt. Die nächste Staffel werde ich mit mehr Respekt betrachten ;-)
Aber hier nun die FO's:

Die Anleitung stammt aus der Rebecca 29 und bis auf die Verlängerung der Ärmel und eine häufigere Wiederholung des Reihenrapports habe ich keinerlei Änderung vorgenommen. Die Wolle ist ein sogenanntes Designergarn in grau-silber aus BW/Leinen/PA. Die Querrippen haben Spaß gemacht; es war schön zu sehen, wie sich das Muster langsam entwickelt. Gebraucht habe ich wie meist knappe zehn Tage.

Die Anleitung zum Zopfpulli stammt aus der letzten Verena 1/07 und wie immer frage ich mich: haben Models denn so viel kürzere Arme? Die Ärmel habe ich um 6 cm verlängert, bin aber nicht in der Lage, das Bündchen umzuklappen. Verwendet habe ich Summer Country von Schachenmayr, eine BW/PA-Mischung in Tweedoptik. Dieses Garn gibt es scheinbar nicht mehr; schade, denn es verstrickte sich gar köstlich.
Mit dem Pulli bin fast zufrieden; obwohl ich weiß, dass mir diese halben Rollkragen nicht stehen, habe ich versäumt, ihn länger zu stricken - da werde ich demnächst noch einmal nachlegen müssen.
Habe ich übrigens schon erwähnt, dass ich zum Zopffan geworden bin? Wie das kam? Muss am folgenden Modell liegen, dass ich im Mai auf den Nadeln hatte:

Ok, die Haltung, so einfach sie aussieht, war nicht hinzubekommen, von mir nicht. Aber durch endloses Knipsen bin ich etwas lockerer geworden und fand das Fotografiert werden nicht mehr so schlimm.
Zum Pulli: er stammt ebenfalls aus der letzten Verena und obwohl die Ärmellänge für mich nicht ideal ist, habe ich es so belassen, denn zum ersten Mal stimmte meine Maschenprobe nicht nur in der Breite, sondern auch in der Höhe überein. Um diese Anleitung bin ich geschlichen, habe sie belauert und beobachtet, bin ihr näher gekommen und habe mich von ihr entfernt. Dieses Modell hatte alles, was mir Angst machte: In jeder Hinreihe wird verzopft und sichtbare linke Maschen, die bei mir sehr unordentlich aussehen.
Dann, eines Tages, habe ich es gewagt und ja, ich bin ganz zufrieden. Warum ich dieses oliv ausgesucht habe, weiß ich nicht mehr, aber auch damit kann ich leben. Bei dem Garn handelt es sich um die Toscana von Rödel, ebenfalls BW/PA.
Aber das beste ist: auch 1000e von Zöpfen machen mir nicht mehr soviel aus.
Und nun werde ich mich über meine soeben erhaltene VK hermachen - meine ToKnit-Liste ist ja noch nicht soo lang ....
Mögen Models nun klug sein oder nicht, aus einem harten Holz sind sie geschnitzt. Die nächste Staffel werde ich mit mehr Respekt betrachten ;-)
Aber hier nun die FO's:


Die Anleitung stammt aus der Rebecca 29 und bis auf die Verlängerung der Ärmel und eine häufigere Wiederholung des Reihenrapports habe ich keinerlei Änderung vorgenommen. Die Wolle ist ein sogenanntes Designergarn in grau-silber aus BW/Leinen/PA. Die Querrippen haben Spaß gemacht; es war schön zu sehen, wie sich das Muster langsam entwickelt. Gebraucht habe ich wie meist knappe zehn Tage.


Die Anleitung zum Zopfpulli stammt aus der letzten Verena 1/07 und wie immer frage ich mich: haben Models denn so viel kürzere Arme? Die Ärmel habe ich um 6 cm verlängert, bin aber nicht in der Lage, das Bündchen umzuklappen. Verwendet habe ich Summer Country von Schachenmayr, eine BW/PA-Mischung in Tweedoptik. Dieses Garn gibt es scheinbar nicht mehr; schade, denn es verstrickte sich gar köstlich.
Mit dem Pulli bin fast zufrieden; obwohl ich weiß, dass mir diese halben Rollkragen nicht stehen, habe ich versäumt, ihn länger zu stricken - da werde ich demnächst noch einmal nachlegen müssen.
Habe ich übrigens schon erwähnt, dass ich zum Zopffan geworden bin? Wie das kam? Muss am folgenden Modell liegen, dass ich im Mai auf den Nadeln hatte:



Ok, die Haltung, so einfach sie aussieht, war nicht hinzubekommen, von mir nicht. Aber durch endloses Knipsen bin ich etwas lockerer geworden und fand das Fotografiert werden nicht mehr so schlimm.
Zum Pulli: er stammt ebenfalls aus der letzten Verena und obwohl die Ärmellänge für mich nicht ideal ist, habe ich es so belassen, denn zum ersten Mal stimmte meine Maschenprobe nicht nur in der Breite, sondern auch in der Höhe überein. Um diese Anleitung bin ich geschlichen, habe sie belauert und beobachtet, bin ihr näher gekommen und habe mich von ihr entfernt. Dieses Modell hatte alles, was mir Angst machte: In jeder Hinreihe wird verzopft und sichtbare linke Maschen, die bei mir sehr unordentlich aussehen.
Dann, eines Tages, habe ich es gewagt und ja, ich bin ganz zufrieden. Warum ich dieses oliv ausgesucht habe, weiß ich nicht mehr, aber auch damit kann ich leben. Bei dem Garn handelt es sich um die Toscana von Rödel, ebenfalls BW/PA.
Aber das beste ist: auch 1000e von Zöpfen machen mir nicht mehr soviel aus.
Und nun werde ich mich über meine soeben erhaltene VK hermachen - meine ToKnit-Liste ist ja noch nicht soo lang ....
michou - 18. Aug, 14:25