FNO 23/09 - Jeeves, this is it!
Das mit der weiten Hose hat mir keine Ruhe gelassen, denn genau diese Art Schnitt stand mir immer gut. Sollte ich etwa der Tatsache ins Auge blicken müssen, dass das nun zehn Jahre her ist? Vorbei und vergessen und Guten Tag, Schlupfhose mit Elastikbund???
Das konnte, durfte, sollte nicht sein und so bin ich weiter auf die Suche gegangen: nach der perfekten Hose, die so gut wie möglich sitzt, zu meinen Vintagejumpern passt, an der Hüfte eng, am Po weit und unschlagbar elegant - das sollte doch ein leichtes sein ;-) Und so habe ich Schnitt um Schnitt, Blog um Blog durchstöbert, um endlich bei dem Burdaschnitt 8488 zu landen. Und mich darüber zu wundern, warum ich noch keine Hose danach genäht habe, ja, ihn noch nicht einmal in meinem Vorrat habe. Genau dieser Schnitt ist einer der Gründe gewesen, warum ich vor über einem Jahr mit dem Selberschneidern begann. Kann mir das mal jemand verständlich machen?
Ich habe nur vier Résumés zu diesem Schnittmuster gefunden, eines davon von unserem lieben Schmuckstückchen Eva und alle waren recht unterschiedlich im Ergebnis. Auch ein Blick in die Anleitung bzw. die Beschreibung von Burda selbst war - wie immer! - nicht hilfreich. Warum ist es einem weltweit so erfolgreichen Unternehmen zu wider, gute Ideen der Konkurrenz zu übernehmen und irgendwo die Taillenweite/-höhe zu benennen oder ein Kreuz zu setzen, um die Hüfthöhe zu markieren? Es blieb nur der Blick auf das Bild, das mir zeigte: die Hose ist ein gutes Stück von der natürlichen Taille entfernt - aber wieviel? Ich wollte natürlich eine Hose, die in der Taille sitzt, also wieviele Zentimeter muss ich nach oben zugeben? Aber ohne genau zu wissen, wo die Hüfte ist, ob der Schritt kurz oder lang ist oder irgendein anderes erkennbares Hilfsmittel, um die nötigen Daten zu ermitteln (ähm, z.B. auch wie eng die Hüfte nachher sitzen wird ...), konnte ich als Nich-Profi nur raten.
Ich habe mich nach langen Zögern für Größe 36 entschieden, da 38 in der Taille viel, viel zu weit wäre. Für die Hüftweite wäre 38 sicher besser gewesen, aber an welcher Stelle ich von 36 zu 38 hätte sanft wechseln sollen, konnte ich (s.o.) nicht herausbekommen. Also 36 mit der Option, die Seitennähte auslassen zu können. Für die höhere Taille habe ich statt der 1,5cm-Zugabe gute 4cm angezeichnet und damit bin ich auch sehr zufrieden - die Hose sitzt etwa einen halben Zentimeter unter der Taille, was absolut ausreichend ist. Das habe ich fein gemacht ;-)
An den Seitennähten bis hin zur Hüfte habe ich dann wirklich je einen halben Zentimeter zugegeben und beim nächsten Mal werde ich das auch in der Mittelnaht tun. Das nächste Mal? Ha, ja, ich denke, ich habe zumindest einen TnT-Hosenschnitt für mich gefunden! Tusch! Und ich habe eine Angst überwunden und sechs Knopflöcher eingenäht - die letzten zwei sogar gerade. Na? Na? Na? Ist das was, oder wie? Jahaa!
So, und da ich euch kenne und schon weiß, dass - wenn ihr das bis hierher überhaupt gelesen habt - ihr euch nicht mit Beschreibungen zufrieden gebt, habe ich mich wieder einmal heldenhaft überwunden und mich selbst abgeblitzt. Dazu noch ein Mützchen und einen Schal, die ihr noch nicht kennt et voilà: da seht ihr selbst, was mir von der Maschine gesprungen ist. Ich glaube, der Unterschied zur letzten Hose ist enorm! (Sagt bitte, dass ihr das auch so seht)



Nun bleibt noch eine Frage offen: ich habe einen Mantelwollstoff vom 2m Länge, der farblich exakt passt und würde mich so gerne an eine passende Jacke heran wagen ... was sähe gut dazu aus? Sagt bloss nicht Caban, denn das traue ich mich doch nicht. Also?
Das konnte, durfte, sollte nicht sein und so bin ich weiter auf die Suche gegangen: nach der perfekten Hose, die so gut wie möglich sitzt, zu meinen Vintagejumpern passt, an der Hüfte eng, am Po weit und unschlagbar elegant - das sollte doch ein leichtes sein ;-) Und so habe ich Schnitt um Schnitt, Blog um Blog durchstöbert, um endlich bei dem Burdaschnitt 8488 zu landen. Und mich darüber zu wundern, warum ich noch keine Hose danach genäht habe, ja, ihn noch nicht einmal in meinem Vorrat habe. Genau dieser Schnitt ist einer der Gründe gewesen, warum ich vor über einem Jahr mit dem Selberschneidern begann. Kann mir das mal jemand verständlich machen?
Ich habe nur vier Résumés zu diesem Schnittmuster gefunden, eines davon von unserem lieben Schmuckstückchen Eva und alle waren recht unterschiedlich im Ergebnis. Auch ein Blick in die Anleitung bzw. die Beschreibung von Burda selbst war - wie immer! - nicht hilfreich. Warum ist es einem weltweit so erfolgreichen Unternehmen zu wider, gute Ideen der Konkurrenz zu übernehmen und irgendwo die Taillenweite/-höhe zu benennen oder ein Kreuz zu setzen, um die Hüfthöhe zu markieren? Es blieb nur der Blick auf das Bild, das mir zeigte: die Hose ist ein gutes Stück von der natürlichen Taille entfernt - aber wieviel? Ich wollte natürlich eine Hose, die in der Taille sitzt, also wieviele Zentimeter muss ich nach oben zugeben? Aber ohne genau zu wissen, wo die Hüfte ist, ob der Schritt kurz oder lang ist oder irgendein anderes erkennbares Hilfsmittel, um die nötigen Daten zu ermitteln (ähm, z.B. auch wie eng die Hüfte nachher sitzen wird ...), konnte ich als Nich-Profi nur raten.
Ich habe mich nach langen Zögern für Größe 36 entschieden, da 38 in der Taille viel, viel zu weit wäre. Für die Hüftweite wäre 38 sicher besser gewesen, aber an welcher Stelle ich von 36 zu 38 hätte sanft wechseln sollen, konnte ich (s.o.) nicht herausbekommen. Also 36 mit der Option, die Seitennähte auslassen zu können. Für die höhere Taille habe ich statt der 1,5cm-Zugabe gute 4cm angezeichnet und damit bin ich auch sehr zufrieden - die Hose sitzt etwa einen halben Zentimeter unter der Taille, was absolut ausreichend ist. Das habe ich fein gemacht ;-)
An den Seitennähten bis hin zur Hüfte habe ich dann wirklich je einen halben Zentimeter zugegeben und beim nächsten Mal werde ich das auch in der Mittelnaht tun. Das nächste Mal? Ha, ja, ich denke, ich habe zumindest einen TnT-Hosenschnitt für mich gefunden! Tusch! Und ich habe eine Angst überwunden und sechs Knopflöcher eingenäht - die letzten zwei sogar gerade. Na? Na? Na? Ist das was, oder wie? Jahaa!
So, und da ich euch kenne und schon weiß, dass - wenn ihr das bis hierher überhaupt gelesen habt - ihr euch nicht mit Beschreibungen zufrieden gebt, habe ich mich wieder einmal heldenhaft überwunden und mich selbst abgeblitzt. Dazu noch ein Mützchen und einen Schal, die ihr noch nicht kennt et voilà: da seht ihr selbst, was mir von der Maschine gesprungen ist. Ich glaube, der Unterschied zur letzten Hose ist enorm! (Sagt bitte, dass ihr das auch so seht)



Nun bleibt noch eine Frage offen: ich habe einen Mantelwollstoff vom 2m Länge, der farblich exakt passt und würde mich so gerne an eine passende Jacke heran wagen ... was sähe gut dazu aus? Sagt bloss nicht Caban, denn das traue ich mich doch nicht. Also?
michou - 1. Okt, 16:48



