Knöpfe
Heute vormittag habe ich mir meine Schwiegermutter - zu Besuch aus Australien - untergehakt, und bin mir ihr in die Innenstadt gefahren: zum Antikmarkt, den ich sehr liebe. Und was sah ich als erstes? Einen herrlichen Knopfstand mit vor allem alten Knöpfen!!! Konnte ich widerstehen? Musste ich nicht das eine oder Schätzchen kaufen? War dieses nicht eine Notwendigkeit, ein Trieb, ein Zwang? Wer die Antwort nicht kennt, möge sich das Bild anschauen. Diese Herrlichkeiten waren heute morgen nicht in meinem Schatzkästchen enthalten.
Was habe ich hier feines? Meine beiden besonderen Lieblinge sind die Roten und die Blaugrünen, die nicht nur aus Vegetable Ebony sind, sondern auch noch aus den späten 20ern/frühen 30ern stammen. Vegetable Ebony - Pflanzenelfenbein. Nie gehört? Ich kannte es nicht, aber die sehr kompetente Knöpfchenfrau hat es mir erklärt: Diese recht großen nussähnlichen Samen wachsen in Südamerika auf einem so genannten Elfenbeinbaum. Außen fast schwarz und unscheinbar, sind sie aufgeschnitten von Elfenbein kaum zu unterscheiden und werden auch so verarbeitet. IN früheren Zeiten wurden diese Nüsse auf den Rückfahrten der europäischen Exportschiffen als Ballast genutzt und hier dann vor allem zu Knöpfen verarbeitet und eingefärbt. Nun gab es dieses Schönheiten auch noch in meinen liebsten Farben - da gab es kein langes Überlegen, die mussten mit.
Dann fand meine Schwiegermutter die kleinen grausilbrig-schimmernden Perlmuttknöpchen; perfekt für zukünftige Vintage-Cardigans, Pullis und Blusen. Die danebenliegenden einfachen Perlmuttknöpfe sahen mich dann so traurig an´, dass ich sie auch mitnehmen musste ... Nun fühle ich mich sehr beflügelt, inspiriert und mein Jägerherz schlägt ein wenig ruhiger. Vorerst ...
Was habe ich hier feines? Meine beiden besonderen Lieblinge sind die Roten und die Blaugrünen, die nicht nur aus Vegetable Ebony sind, sondern auch noch aus den späten 20ern/frühen 30ern stammen. Vegetable Ebony - Pflanzenelfenbein. Nie gehört? Ich kannte es nicht, aber die sehr kompetente Knöpfchenfrau hat es mir erklärt: Diese recht großen nussähnlichen Samen wachsen in Südamerika auf einem so genannten Elfenbeinbaum. Außen fast schwarz und unscheinbar, sind sie aufgeschnitten von Elfenbein kaum zu unterscheiden und werden auch so verarbeitet. IN früheren Zeiten wurden diese Nüsse auf den Rückfahrten der europäischen Exportschiffen als Ballast genutzt und hier dann vor allem zu Knöpfen verarbeitet und eingefärbt. Nun gab es dieses Schönheiten auch noch in meinen liebsten Farben - da gab es kein langes Überlegen, die mussten mit.Dann fand meine Schwiegermutter die kleinen grausilbrig-schimmernden Perlmuttknöpchen; perfekt für zukünftige Vintage-Cardigans, Pullis und Blusen. Die danebenliegenden einfachen Perlmuttknöpfe sahen mich dann so traurig an´, dass ich sie auch mitnehmen musste ... Nun fühle ich mich sehr beflügelt, inspiriert und mein Jägerherz schlägt ein wenig ruhiger. Vorerst ...
michou - 1. Jun, 16:52



